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HORN. Sein großes Engagement für die Aktion „Licht für die Welt“ ist bekannt. Jetzt besuchte der Horner Augenarzt Johannes Funder Projekte der Fachorganisation in Mosambik.

Johannes Funder bei einer Untersuchung in Mosambik Foto: Manuel Ferrigato
Johannes Funder bei einer Untersuchung in Mosambik Foto: Manuel Ferrigato

„Es ist großartig was hier auf allen Ebenen geleistet wird: von den lokalen Augenärzten, dem augenmedizinischen Fachpersonal bis hin zu den Rehabilitationshelfern in den Gemeinden. Die nachhaltige Hilfe sowohl für blinde und augenkranke, als auch für anders behinderte Menschen hat große Wirkung“, so Funder beeindruckt.

Die Projekte von Licht für die Welt in Afrika werden auch von mehr als 17.000 niederösterreichischen Spendern unterstützt.

Bei einem mobilen Hilfseinsatz in Gorongosa, circa 200 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Beira, konnte der Augenarzt sehen, wie Patienten mit Grauem Star operiert werden und begleitete die wieder Sehenden in ihre Dörfer, wo er auch die Familien der Operierten besuchte.

Sowohl in Gorongosa als auch nach seiner Rückkehr in Beira erlebte er das Konzept der so genannten „Gemeindenahen Rehabilitation“. Mit dieser Methode werden Kinder mit Behinderungen in den Dörfern identifiziert, bekommen medizinische Hilfe und Physiotherapie und werden auf den Schulbesuch vorbereitet.

Einen Höhepunkt der Reise bildete der Besuch der neuen zweistöckigen Invicta-Augenklinik in Beira. In der neu gebauten Klinik sollen zukünftig 2500 Patienten im Jahr am Grauen Star operiert werden können. In den neuen Räumen stehen moderne Geräte zur Verfügung. Die neue Klinik kann so ein Einzugsgebiet von zwei Millionen Menschen direkt und darüber hinaus ganz Zentral- und Nordmosambik als Referenzzentrum versorgen.

Auch ein Besuch beim Projekt „Young Africa“ stand am Plan, eine inklusive Einrichtung zur Berufsausbildung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung. Den Absolventen wird dort auch geholfen nach der Ausbildung eine Stelle zu finden. Licht für die Welt sorgte dafür, dass die Berufsschule barrierefrei ist und es wurden eigene Toiletten und eine Rampe finanziert.


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