Hinterschiffler Florianis wollen beim Red Bull 400 steil hinauf
JULBACH. Beim Red Bull 400, dem Wettlauf auf die Skisprungschanze in Bischofshofen, will die Bewerbsgruppe Hinterschiffl ihre läuferischen Qualitäten unter Beweis stellen. Trainiert wird bis zu zweimal die Woche.

Es wird eine steile Sache: 400 Meter mit bis zu fast senkrechten 72 Prozent Steigung müssen die Teilnehmer des Red Bull 400 bei ihrem Wettlauf auf die Paul-Außerleitner-Schanze bewältigen. Eine Strecke, die es in sich hat und die Florianis aus Hinterschiffl gut kennen. Schon im Vorjahr feierten Hannes Pühringer und sein Team dort Premiere und heuer wollen sie mit einer guten Zeit punkten. Trainiert wird bis zu zweimal in der Woche.
„G“stettn“-Läufer
Und das Training hat es in sich: „Da rennen wir so lange eine steile G“stettn hinauf, bis wir nicht mehr können“, klärt Pühringer das Geheimnis auf, wie man sich am besten darauf vorbereitet. Heuer wollen sie die Zeit vom Vorjahr toppen und wieder an die Grenzen gehen. „Natürlich soll der Spaß im Vordergrund stehen“, sagt Pühringer.1400 Läufer aus 26 NationenDass sich das Mühlviertel mit seiner hügeligen Landschaft und den vielen Anstiegen dafür bestens eignet, liegt auf der Hand. Rund 1400 Läufer aus 26 Nationen werden beim Red Bull 400 am 27. August in Bischofshofen dabei sein. Insgesamt 74 Feuerwehrstaffeln kämpfen im Firefighter-Bewerb um den Sieg, 44 Floriani-Truppen kommen aus Oberösterreich. Ziel ist es, die 400 Meter vom Auslauf bis ganz hinauf zum Zitterbalken zu bewältigen. Der Red Bull 400 Contest findet mittlerweile in acht Ländern auf den spektakulärsten Skisprungschanzen statt. Neben Bischofshofen sind das Harrachov (Tschechien), Planica (Slowenien), Whistler Mountain (Kanada) und Kuopio (Finnland).


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