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Neuer Turm am Burgstall bringt die Donau auf den Berg

Martina Gahleitner, 22.10.2019 06:51

KIRCHBERG. Der in die Jahre gekommene Burgstallturm soll durch ein neues Ausflugsziel ersetzt werden: „Donau am Berg“ nennt sich das Projekt, das den schönsten Teil der Donau von oben erlebbar macht und den Strom selbst auf den Berg bringt.

Der marode Burgstallturm wird nach 20 Jahren durch einen neuen Turm mit barrierefreiem Zugangssteg ersetzt.   Foto: Höglinger
Der marode Burgstallturm wird nach 20 Jahren durch einen neuen Turm mit barrierefreiem Zugangssteg ersetzt. Foto: Höglinger

Eins steht für Johann Höglinger fest: „Das Donautal von der Schlögener Schlinge bis Aschach ist das schönste Stück.“ Er muss es wissen: Schließlich haben die Kirchberger die ganze Donau vom Ursprung bis zur Mündung abgefahren. „Die Mühltäler, die in die Donau einmünden, sind wunderbar und auch so schöne Donauleiten gibt es nirgends sonst“, kommt der Unternehmer ins Schwärmen.

Er hat nicht nur vor 20 Jahren den bestehenden Burgstallturm initiiert und mitaufgebaut, sondern zeichnet jetzt als Obmann des Vereins „Lokale Ortsentwicklung Kirchberg“ (LOK) auch für die Neugestaltung des Turms federführend verantwortlich.

Barrierefreier Zugangssteg

„Wir wollen ein barrierefreies Ausflugsziel schaffen“, verrät er schon mal: Bis zu einer Höhe von etwa zehn Metern wird ein etwa 100 Meter langer Steg führen, der sich in Form der Donau in ebendiesem Abschnitt windet. Markante Orte, wie Untermühl, Exlau oder Obermühl werden auf Infotafeln dargestellt.

Rundumblick auf 25 Meter Höhe

Ausgehend von der untersten Etage geht es dann auf einer Holztreppe weiter auf 25 Meter Höhe, wo die Ausflügler ein 360 Grad-Rundumblick erwartet. „Das wird eine klasse Einrichtung und ein Naherholungsziel für die ganze Region“, ist Johann Höglinger überzeugt, der auf finanzielle Unterstützung durch die Leaderregion zählen kann. Im Juli 2020, nach dem Burgstallfest, soll der alte Turm abgerissen und mit dem Bau gestartet werden, Eröffnung ist im Oktober geplant.

Infrastruktur inklusive

Zugleich wird auch notwendige Infrastruktur geschaffen – etwa WC-Anlagen oder ein Radabstellplatz. „Wir wollen nicht nur Wanderer am Donausteig, der direkt vorbeiführt, ansprechen, sondern auch Mountainbiker, denn die MTB-Strecke führt durch den Ort. Oder E-Biker, die vom Donauradweg einen Abstecher nach Kirchberg machen können“, erklärt Höglinger seine Vision, „es soll ein Neustart für den sanften Tourismus in Kirchberg sein.“


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