Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KIRCHBERG-THENING/GRIESKIRCHEN/RANSHOFEN. In einer außerordentlichen Generalversammlung wird der Oberösterreichische Pferdesportverband (OOEPS) am Dienstag, den 6. Juni, in der Manglburg in Grieskirchen den Vorstand neu wählen. Vizepräsident Gerhard Pischlöger und sein Team treten bei der Wahl gegen den amtierenden Präsidenten an.

Kampfansage von Josef Hofinger und Gerhard Pischlöger
Kampfansage von Josef Hofinger und Gerhard Pischlöger

„Es wird erstmals eine geheime Abstimmung stattfinden, das war mir ganz wichtig“, sagt Pischlöger. Der Reitstallbetreiber vom RC Pischi in Kirchberg-Thening zieht gemeinsam mit Josef Hofinger vom Reitclub Hofinger in Ranshofen gegen Präsident Leopold Landsteiner in die Wahl.

Zerrütteter Vorstand

Im Vorstand rumort es schon länger, Gerichtsverfahren sind anhängig, um gegenseitige Beschuldigungen aus dem Weg zu räumen. Im Regelfall wir der Vorstand im OOEPS alle drei Jahre gewählt, die nächste reguläre Wahl wäre im März 2018 erfolgt. „So lange können wir nicht warten. Die Situation ist untragbar“, so Pischlöger.

„Stillstand beenden!“

Unterstützung bekommt er an vorderster Front von Josef Hofinger, der sich als Vize zur Verfügung stellen würde. Hofinger war selbst lange Vizepräsident und auch einmal Präsident des Verbandes. Er ist damals alles andere als in Frieden ausgeschieden und hat gesagt „nie wieder!“. „14 Jahre lang hatte ich nichts damit zu tun, zehn Jahr davon war Stillstand. An der Seite von Gerhard Pischlöger bin ich bereit, den Stillstand zu beenden“. Ziel ist es unter anderem, den Sport wieder attraktiver zu machen, bürokratische Hürden für Turnier-Veranstalter abzubauen und die Ausbildung auf neue Beine zu stellen.

Zeitung „Pferderevue“ abschaffen

Natürlich geht es aber auch um die Aufteilung des Budgets. „Nur von den Mitgliedsbeiträgen könne wir nicht mehr leben, wir müssen andere Wege finden, private Sponsoren auftreiben und mehr öffentliche Förderungen lukrieren“, sind sich Pischlöger und Hofinger einig. Sollte sie die Wahl gewinnen (236 von 454 Delegierten-Stimmen sind notwendig), würden sie als erste Amtshandlung die „Pferderevue“ abschaffen. „Das Blatt erscheint monatlich und kostet 80.000 Euro. Und das bei in Summe 400.000 Euro Umsatz des Verbandes“, so Pischlöger und Hofinger.

Sie wollen eine aktuellere, modernere Form der Berichterstattung und in die Öffentlichkeitsarbeit investieren. Dafür haben sie Theresa Deisl mit im Team. Aus dem derzeitigen Vorstand zeigen sich Christine Wirth und Hans Leitenberger mit Pischlöger solidarisch undwechseln in sein Wahl-Team. Neu an Bord sind noch Thomas Köberl, Harald Korp, Konrad Hitzefelder und Andreas Pallisch


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden