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KIRCHDORF AN DER KREMS. Ein 37-jähriger Drogenabhängiger und seine 43-jährige ebenfalls drogenabhängige Lebensgefährtin aus Kirchdorf halfen, laut Polizei, seit zumindest Mitte des Jahres 2014 einem 64-Jährigen, ebenfalls aus Kirchdorf, immer wieder bei verschiedenen Haushaltstätigkeiten und diversen Erledigungen. Dafür bekamen sie dessen Bankomatkarte.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Für die Einkäufe des Kirchdorfer Pensionisten bekam der 37-Jährige dessen Bankomatkarte ausgehändigt. Die Frau bekam eine Zeichnungsberechtigung am Konto, damit sie für ihn Geld abheben und Kleinigkeiten kaufen konnte. Als Gegenleistung für diese „freundschaftlichen Dienste“ erlaubte der gebrechliche Pensionist den beiden, dass sie sich gelegentlich Zigaretten oder Bier mitkaufen dürfen. Eine Gegenleistung in bar wurde nicht vereinbart.

Vertrauensverhältnis missbraucht

Die beiden Verdächtigen sollen, laut Polizei, jedoch dieses Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnis bis Mai 2017 massiv ausgenutzt haben. Sie behoben mit der Bankomatkarte vom Konto des Mannes mehrere Zehntausend Euro. Den Großteil dieses Geldes dürften die beiden zur Bestreitung ihres eigenen Lebensunterhaltes, für ihren Drogenbeikonsum – beide befinden sich auch im Substitutionsprogramm – sowie für Urlaube und dergleichen verwendet haben. Die beiden verweigerten zu den Anschuldigungen die Aussage. Sie wurden der Staatsanwaltschaft Steyr angezeigt.


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