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Wohnungsbrand in Kirchdorf an der Krems: zwei Feuerwehren im Einsatz

Online Redaktion, 09.04.2026 11:49

KIRCHDORF AN DER KREMS. (Update) Am Donnerstagvormittag ist in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen, der einen größeren Feuerwehreinsatz und die Evakuierung des gesamten Wohngebäudes notwendig gemacht hat.

Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Brand in Kirchdorf an der Krems. (Fotocredit: Team Fotokerschi)
  1 / 10   Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Brand in Kirchdorf an der Krems. (Fotocredit: Team Fotokerschi)

Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Kirchdorf an der Krems gegen 9.54 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Explosion – Explosionsgefahr“ zu einem Mehrparteienhaus alarmiert. Beim Eintreffen stellte der Einsatzleiter eine stark verrauchte Wohnung fest.

Aufgrund der unklaren Lage und der massiven Rauchentwicklung wurde das Einsatzstichwort umgehend auf „Brand Gebäude“ erhöht, woraufhin die Feuerwehr Micheldorf zur Unterstützung nachalarmiert wurde. Parallel dazu begann die Feuerwehr in Abstimmung mit der Polizei mit der Evakuierung des Hauses.

Zehn Bewohner evakuiert

Rund zehn Bewohner konnten rasch und ohne Zwischenfälle ins Freie gebracht werden. In der betroffenen Wohnung selbst hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand mehr auf. Ein Atemschutztrupp drang in die stark verrauchte Wohnung ein, lokalisierte den Brandherd und konnte das Feuer in kurzer Zeit eindämmen und ablöschen.

Durch das koordinierte Vorgehen der beiden Feuerwehren wurde eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Bereiche des Gebäudes verhindert. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Warum es zu dem Brand gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Ein Brandursachenermittler der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sicherte erste Spuren am Einsatzort.

Update

Eine 36-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf wurde am Donnerstag gegen 9.50 Uhr durch einen heftigen Explosionsknall aus einer benachbarten Wohnung aus dem Schlaf gerissen. Daraufhin sah sie im Stiegenhaus Rauch, weshalb sie unverzüglich mit ihrer Tochter aus dem Mehrparteienhaus flüchtete und die Feuerwehr alarmierte.

Durch die Einsatzkräfte wurde das Mehrparteienhaus vorsorglich evakuiert. In der brennenden Wohnung befand sich zum Ausbruchszeitpunkt keine Person. Gegen 10.30 Uhr konnte durch die Feuerwehr Brandaus vermeldet werden. Im Anschluss nahmen die Bezirksbrandermittler sowie Bezirksspurensicherer die Tatortarbeit auf.

Dose mit Feuerzeuggas war explodiert

Aufgrund der Unklarheiten wurde ein Sachverständiger von der Brandverhütungsstelle Oberösterreich (BVS) angefordert. Dieser stellte fest, dass durch eine nicht fachgerechte Entsorgung von Rauchwarenresten in einem Kunststoffmistkübel, ein Brand entstand. Durch den brennenden Mistkübel explodierte eine daneben liegende Feuerzeuggasdose. Durch die Explosion wurden die herumfliegenden, brennenden Kleinteile aus dem Mistkübel geschleudert und lösten einen weiteren, größeren Brand, im Bereich des Hundebettes aus. Es wurden bei dem Einsatz keine Personen oder Tiere verletzt.


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