Flughelfer trainieren den Ernstfall
KIRCHDORF AN DER KREMS. Der jährliche Flughelfer-Weiterbildungslehrgang der OÖ. Landes-Feuerwehrschule ging in Zusammenarbeit mit dem Flughelferstützpunkt der Feuerwehr Stadt Kirchdorf über die Bühne.

Die Einsätze der letzten Jahre haben gezeigt, dass an Flughelfer bei der Bekämpfung von Waldbränden im hochalpinen Gelände höchste Anforderungen gestellt werden. Daher wurde für diesen Lehrgang ein besonders intensives Ausbildungsprogramm erstellt. Neben einem Stadionsbetrieb, Referaten und Erfahrungsberichten von Spezialisten wurden auch praktische Übungen in Zusammenarbeit mit dem Kommando Luftunterstützung des ÖBH und der Flugeinsatzstelle Linz durchgeführt.
Verschiedene Übungsschwerpunkte
Übungsschwerpunkte waren die Errichtung von Landeplätzen, Einweisung von Hubschraubern, Errichten einer Einsatzstelle, Mannschaftstransportflüge, Gerätetransportflüge, Löschwassertransportflüge, Podest für Löschwasserbehälter errichten. Der Flugbetrieb wurde von zwei AB 212 des Fliegerhorstes Hörsching und einer Aluette III des Fliegerhorstes Aigen/E sowie der Libelle des BMI Flugeinsatzstelle Linz gestellt. Bei der Zubringerleitung und dem Brandschutz wurde die Feuerwehr Stadt Kirchdorf durch die Feuerwehren Micheldorf und Altpernstein unterstützt. Insgesamt nahmen 120 Teilnehmer, darunter etwa 50 Flughelfer der zehn Waldbrandstützpunkte aus Oberösterreich, teil.


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