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KIRCHDORF AN DER KREMS. Bezirkshauptmann Dieter Goppold hat die Ausstellung „Funde erzählen“ gemeinsam mit Nationalparkdirektor Volkhard Maier und Landtagsabgeordneter Christian Dörfel (ÖVP) in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf eröffnet.

  1 / 2   Nationalparkdirektor Volkhard Maier, NP-Rangerin Erni Kirchweger, LAbg. Christian Dörfel, Iris Egelseer und Bezirkshauptmann Dieter Goppold (v.l.), Foto: BH Kirchdorf/Schranz

„Mit der Ausstellung in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf bringen wir den Nationalpark zu den Menschen ins Kremstal. Die Ausstellung soll auch dazu motivieren, die Natur im Nationalpark zu erkunden und zu genießen“, sagt Nationalparkdirektor Volkhard Maier. 33 Schüler der Volksschule 1 Kirchdorf erlebten bereits eine spannende Tour durch die Nationalpark Geschichte anhand von Funden.

Spannende Reise durch die Geschichte des Nationalparks

Alte Schienenreste, Schlachtnägel, Schuhsohlen und allerlei liegengebliebene Gebrauchsgegenstände erinnern heute noch an die Zeit der Holzknechte, Bergknappen und Sennerinnen, die über Jahrhunderte im heutigen Nationalpark Gebiet lebten und arbeiteten. Ein geplantes Speicherkraftwerk im Hintergebirge konnte durch den Widerstand der Bevölkerung verhindert werden. 1997 wurde schließlich der Nationalpark Kalkalpen gegründet, die größte Waldwildnis Mitteleuropas und seit 2017 erstes Weltnaturerbe Österreichs. Neben Relikten der Nutzungsgeschichte findet der aufmerksame Wanderer heute Spuren von Wildtieren, auch der Luchs ist wieder in seine alte Heimat zurückgekehrt.

Die Wanderausstellung ist noch bis 18. März kostenlos in der BH Kirchdorf zu besichtigen. Gruppen werden bei Voranmeldung (07582/68565302) von einem Nationalpark-Ranger durch die Ausstellung geführt.


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