Pater Florian Mauhart verstorben

Hits: 245
Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 03.12.2020 17:33 Uhr

KREMSMÜNSTER. Pater Florian Mauhart, Benediktiner von Kremsmünster, ist am Dienstag, 1. Dezember, im 86. Lebensjahr im Klinikum Wels-Grieskirchen in Wels verstorben.

Maximilian Mauhart wurde am 27. Juni 1935 in Ebelsberg geboren, besuchte das Stiftsgymnasium Kremsmünster und trat 1954 bei den Benediktinern in Kremsmünster ein. Dort erhielt er den Ordensnamen Florian. Es folgte das Philosophiestudium in Kremsmünster und von 1956 bis 1960 das Theologiestudium in Rom. Am 18. August 1958 legte er seine ewige Profess ab und wurde am 12. Juli 1959 in Salzburg zum Priester geweiht.

Religionslehrer im Gymnasium sowie in der Berufsschule in Kremsmünster

Anschließend war Pater Florian Kooperator in Weißkirchen an der Traun, Kremsmünster und Pettenbach. Bis 1969 war er dann Konviktspräfekt und Katechet im Gymnasium sowie in der Berufsschule in Kremsmünster. Nach einer kurzen Tätigkeit als Kooperator in Mariazell wurde er 1970 zum Pfarrer von Sattledt bestellt, wo er bis 1977 seelsorglich wirkte. Danach war er bis 1994 Religionslehrer in der Berufsschule für Tischler in Kremsmünster, gab daneben für viele Gruppen Exerzitien und Einkehrtage und feierte auch jahrelang die Sonntagsmesse in der Stiftskirche.

Aufbau der Geistlichen Therapie

1994 begann Pater Florian Mauhart den Aufbau der Geistlichen Therapie mit Schwerpunkt Hagiotherapie nach Tomislav Ivancic, machte zusätzlich eine Ausbildung in Logotherapie nach Viktor Frankl und verband diese mit dem geistlichen Ansatz der Hagiotherapie. Fast 20 Jahre half er Menschen in Not durch Therapiegespräche und seelsorgliche Beratung und verfasste dazu eine Anzahl an Broschüren und Werkheften.

Positiv auf Covid-19 getestet

2013 begab sich Pater Florian aufgrund gesundheitlicher Beschwerden in die Krankenabteilung des Klosters und hat dort noch mehrere Jahre recht eigenständig gelebt. Einige Krankenhausaufenthalte in den letzten Jahren haben ihn geschwächt. Vor zwei Wochen wurde er positiv auf Covid-19 getestet und ins Klinikum Wels gebracht, wo er an einer Lungenentzündung verstarb.

Abschied nehmen

Unter Wahrung der geltenden Corona-Maßnahmen kann am Dienstag, 8. Dezember, von 13 bis 18 Uhr und am Mittwoch, 9. Dezember, von 8 bis 12 Uhr im nördlichen Läuthaus (Aufgang zum Orgelchor der Stiftskirche Kremsmünster) vom Verstorbenen Abschied genommen werden.

Das Requiem in der Stiftskirche mit anschließender Beisetzung im Klosterfriedhof findet nur im Kreis der Mitbrüder und der engsten Verwandten statt.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Auszeichnung für Roßleithens Gesunde Küche

ROSSLEITHEN. Die Schulküche der Volksschule Roßleithen darf sich nun „Gesunde Küche“ nennen.

Gefahr eines Blackouts: Zivilschutz fordert mehr Eigenvorsorge in der Bevölkerung

BEZIRK KIRCHDORF. Die Gefahr eines Blackouts, eines längeren, großflächigen Stromausfalles, steigt. Es müssen immer häufiger stabilisierende Netzeingriffe durchgeführt ...

„Wunderbar-Schöne“ Partnerschaft verlängert

MICHELDORF IN OÖ/SCHLIERBACH. Mit dem Jahresbeginn 2021 begann eine für drei Jahre vereinbarte, besondere Partnerschaft zwischen dem Schlierbacher Unternehmen Höller Gitter & Langeneder-Bau ...

Berufserlebnistage Kirchdorf: Lehre digital in Szene gesetzt

KIRCHDORF AN DER KREMS. Insgesamt 832 Besucher nahmen an den Chats der Plattform https://ki.jugendundberuf.info, den digitalen Berufserlebnistagen der Wirtschaftskammer Kirchdorf, teil. Mit der Plattform ...

Leserbrief: Krise ohne Ende?

INZERSDORF IM KREMSTAL. Rudolf Diensthuber, ÖGB Vorsitzender Region Kirchdorf, schickte Tips einen Leserbrief.

2020 keine Verkehrstoten auf Kirchdorfs Straßen

BEZIRK KIRCHDORF. Im Bezirk Kirchdorf waren 2020 keine Verkehrstoten zu verzeichnen. Oberösterreichweit verunglückten 2020 insgesamt jedoch 65 Verkehrsteilnehmer tödlich.

Mehr Budgetmittel für Güterwege

BEZIRK KIRCHDORF. Um den Erhalt des ländlichen Wegenetzes zu fördern, wurden die Budgetmittel für den Wegeerhaltungsverband Eisenwurzen in diesem Jahr um weitere 200.000 Euro erhöht.  ...

Bereits 1.200 Tonnen Streusalz verbraucht

BEZIRK KIRCHDORF. Die Winterdienst-Mitarbeiter waren in dieser Saison bisher deutlich mehr gefordert als im Vorjahr. Dies zeigt auch die Menge des bereits verbrauchten Streusalzes.