Entwicklungstransfer Molln hilft in Peru mit 3.934 Euro
MOLLN/PERU. Seit vielen Jahren unterstützt der Mollner Verein ETMO (Entwicklungstransfer Molln) die Arbeit von Pfarrer Franz Windischhofer im Hochland von Peru. Die Rekordsumme von 3.934 Euro überwies nun der Verein ETMO für Peru.

Pfarrer Franz Windischhofer kümmert sich im Hochland von Peru, genauer gesagt in den riesigen Pfarren im Colcatal, neben seiner seelsorglichen Arbeit auch um die Ausbildung Jugendlicher mit Kursen aller Art. zudem sorgt er mit Ausspeisungen für das leibliche Wohl von Kindern und Alten und betreibt einen informativen Radiosender, der vor allem während der strengen Lockdownzeiten von Bedeutung waren. Er schuf Anbaumöglichkeiten von Knoblauch in Gewächshäusern, wodurch Kleinbäuerinnen auch im Hochland ein bescheidenes Einkommen erzielen können, ebenso wie die Strickerinnen in Callalli, deren Produkte Windischhofer nach Europa sendet.
Rekordsumme überwiesen
Seit vielen Jahren unterstützt ETMO finanziell die Arbeit von Pfarrer Franz Windischhofer - einerseits durch Spenden, andererseits durch die Einnahmen von kulturellen Veranstaltungen in Molln. Trotz der pandemiebedingten Veranstaltungsabsagen im vergangenen Jahr in Molln, konnte der Verein ETMO die Rekordsumme von 3.934 Euro für Peru überweisen. „Dazu gilt es, einigen Unterstützern ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen“, freut sich Vereinsmitglied Waltraud Steiner. Denn die ETMO-Mitglieder durften ihre guten und schönen Produkte nach einer Sonntagsmesse am Kirchenplatz und eine Woche lang im örtlichen Kaufhaus Pranzl anbieten. „Dafür seien der Pfarre Molln und Pranzl-Betreiber Robert Rußmann und seinen Mitarbeiterinnen danke gesagt“, so Steiner.
Treue Spender
ETMO kann sich neben der Eigenarbeit auch auf treue, großzügige Spender verlassen. So gab unter anderem die Sengsschmiedtrachtengruppe Molln 450 Euro für ein afrikanisches ETMO-Projekt. Hauptsponsor für die vielfältigen Projekte von Pfarrer Windischhofer war im vergangenen Jahr die Firma Holzbau Aigner mit 2.000 Euro. „ETMO wird sich auch weiterhin für unterstützungswerte Projekte in Afrika und Südamerika einsetzen und die Mitglieder werden dafür ihr Bestes geben. Diese Hilfe kann aber nur gelingen, wenn die Mollner auch in Zukunft dem Verein ihr Vertrauen schenken“, betont Steiner.


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