Windischgarstner Senioren erkundeten die Südsteiermark
WINDISCHGARSTEN. 57 Teilnehmende erkundeten bei der zweitägigen Herbstreise des Windischgarstener Seniorenbunds die Südsteiermark. Auf dem Programm standen eine Tropfsteinhöhle, ein Naturgarten und eine Fahrt mit dem „Flascherlzug“.

Zu Beginn besuchte die Reisegruppe die Obir-Tropfsteinhöhle. Weiter ging es über die Gebirgsstraße Soboth und den Soboth-Stausee in die Südsteiermark. In Gamlitz besichtigten die Teilnehmenden den Naturgarten „Die Amtmann“.
Ein Fläschchen gab dem Zug seinen Namen
Die Fahrt mit dem „Flascherlzug“ führte von Stainz über Kraubath nach Preding und wieder zurück. Der Name erinnert an die Patienten des Bauern Johann Reinbacher, genannt „Höllerhansl“. Er war zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wegen seiner Heilkunst weit über die Steiermark hinaus bekannt. „Seine Patienten mussten ein Fläschchen mit Harn mitbringen. Aus dessen Farbe und Geruch zog Reinbacher seine Schlüsse. Die von ihm diagnostizierten Leiden behandelte er mit Kräutertees. Diese bereitete er in großen Bottichen in seinem Keller zu“, erklärte Organisatorin Regina Wieser der Gruppe rund um Obmann Hannes Herndl beim Ausflug.








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