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Nationalpark Kalkalpen zeigt regionalen Partnerbetrieben, wie er Wald und Wasser schützt

Maya Lauren Matschek, 27.10.2026 14:05

MOLLN. Heimische Fischbestände erholen sich, standortfremde Regenbogenforellen sind in zentralen Gewässern des Nationalparks Kalkalpen nicht mehr nachweisbar. Diese Entwicklung und die Veränderungen im Wald standen bei zwei Herbstexkursionen für regionale Partnerbetriebe im Mittelpunkt des Besucherzentrums Nationalpark Kalkalpen.

Bei der Exkursion im Nationalpark (Foto: NP Kalkalpen Buchriegler)
Bei der Exkursion im Nationalpark (Foto: NP Kalkalpen Buchriegler)

Mehr als 800 Quellen sind im Nationalpark Kalkalpen bekannt und dokumentiert. Sie speisen das längste natürliche Bachsystem der Nördlichen Kalkalpen. Zahlreiche spezialisierte Arten finden dort ihren Lebensraum.

Bei der Exkursion „Wasserschatz Nationalpark Kalkalpen: Auf Entdeckungstour des Wassers“ erklärte Elmar Pröll die ökologische Bedeutung der Quellen. Christian Pichler-Scheder zeigte, wie heimische Fischarten geschützt werden. Seit der Gründung des Nationalparks werden unter anderem standortfremde Regenbogenforellen durch Elektrobefischungen entnommen. Die Maßnahmen zeigen Wirkung: Heimische Fischbestände erholen sich.

Auf rund 75 Prozent der Fläche entwickelt sich Wildnis

Die zweite Exkursion ging der Frage nach: „Wie viel Management braucht ein Nationalpark?“ Christian Fuxjäger und Roman Paumann erläuterten die Waldentwicklung, die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Rolle von Jagd und Wildtiermanagement.

Rund 75 Prozent der Nationalparkfläche sind Wildnis. Dort darf sich die Natur ungestört entwickeln. Lawinen und durch Stürme umgestürzte Bäume gehören zur natürlichen Entwicklung der Wälder. In Randbereichen sind dagegen gezielte Maßnahmen möglich. Sie sollen beispielsweise verhindern, dass sich Borkenkäfer ungehindert in angrenzende Wälder ausbreiten.

Treffen verbinden Nationalpark und regionale Betriebe

„Die regelmäßigen Treffen fördern den Austausch zwischen der Nationalparkverwaltung und den regionalen Betrieben und stärken das Bewusstsein für den Wert unserer einzigartigen Natur“, betont Nationalparkdirektor Josef Forstinger.


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