Notdienst der Hausärzte wird neu aufgestellt
BEZIRK KIRCHDORF. Ab 1. Jänner steht der Bereitschaftsdienst der Allgemeinmediziner auch im Bezirk Kirchdorf auf neuen Beinen. Beim hausärztlichen Notdienst (HÄND) arbeiten die Allgemeinmediziner mit dem Roten Kreuz für die Akutversorgung der Bevölkerung zusammen.

Der neue hausärztliche Notdienst (HÄND) ist nicht mit dem Notarzt des Roten Kreuzes zu verwechseln. HÄND steht bei akutem Hausarztbedarf außerhalb der normalen Ordinationszeiten zur Verfügung.
Laut der stellvertretenden Bezirksärztesprecherin Angelika Reitböck, die den neuen Notdienst gemeinsam mit Rotkreuz-Bezirksgeschäftsführer Franz Leisch in Kirchdorf vorstellte, konnte der hausärztliche Bereitschaftsdienst in letzter Zeit nur mit Mühe aufrecht erhalten werden. Die zusätzlichen Nachtdienste stellten eine erhebliche Mehrbelastung für die Landärzte dar. Durch das neue Dienstrad beim hausärztlichen Notdienst wird die Belastung nun auf alle Hausärzte im Bezirk aufgeteilt.
Bessere Infrastruktur
Der hausärztliche Notdienst ist ab 1. Jänner unter der Notrufnumer 141 erreichbar. Der Visitendienst des HÄND steht künftig jede Nacht von 19 bis 7 Uhr früh und an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich von 7 bis 19 Uhr bereit – ist aber nur für unaufschiebbare Fälle vorgesehen. Bezirksgeschäftsführer Franz Leisch erklärt: „Der Arzt entscheidet nach dem Gespräch mit dem Patienten telefonisch, ob eine Visite gefahren werden muss.“
Für Visiten steht ein Rotkreuz-Einsatzwagen mit dem diensthabenden Hausarzt sowie Sanitäter bzw. Rotkreuz-Mitarbeiter zur Verfügung. Durch die neue Integrierung des HÄND beim Roten Kreuz steht eine weitaus bessere Infrastruktur zur Verfügung und die Visite wird für den Arzt stressfreier. In einigen Wochen wird das Rote Kreuz in Kirchdorf auch Lehrgänge für freiwillige HÄND-Mitarbeiter starten und freut sich bereits über Interessenten.


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