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NUSSBACH/BIRMINGHAM. Österreichs Faustball Nationalteam der Frauen mit vier Spielerinnen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach (Marlene und Verena Hieslmair, Katharina Lackinger sowie Ines Lugerbauer) verpasste bei den World Games in Birmingham eine Medaille. Das Team von Trainer Michael Reisenberger musste sich im kleinen Finale Brasilien mit 1:3 geschlagen geben.

Das Frauen Nationalteam, am Bild: Emilia Engleder und Verena Hieslmair, verpasste Bronze. (Foto: Stefan Gusenleitner)

Im Spiel um Platz drei konnte Österreichs Frauenteam nicht an die bisher guten Turnierleistungen anknüpfen. Die Vorrunde hatte die rot-weiß-rote Auswahl ohne Niederlage als Gruppensieger abgeschlossen, und auch im Halbfinale lieferte man Weltmeister Deutschland einen großen Kampf, ehe man sich knapp geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz drei holten sich die Österreicherinnen den ersten Satz klar, doch dann riss der Faden. Brasilien erhöhte mit der eingewechselten Hauptangreiferin Tatiane Schneider den Druck, ließ das Faustball Team Austria nicht mehr ins Spiel kommen und holte sich mit einem 3:1 Sieg die Bronze-Medaille.

Stolz auf die Leistungen

Coach Michael Reisenberger und seine Co-Trainerin Viktoria Peer zogen trotz der verpassten Medaille eine positive Bilanz: „Dieser Bewerb ist eine Aufwertung für die World Games und ein Meilenstein für den Frauenfaustballsport. Auch wenn es heute nicht für eine Medaille gereicht hat, sind wir sehr stolz auf die Leistungen, die das Team im Turnierverlauf gezeigt hat.“Abwehrspielerin Katharina Lackinger hob vor allem den Teamspirit hervor: „Wir sind eine gute Truppe und verstehen uns super. Gerade für uns Frauen war die erstmalige Teilnahme an den World Games einmalig. Das bleibt uns, auch wenn wir gerade alle niedergeschlagen sind.“


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