Industrielle sind sich einig: Die Steuerreform schadet der Wirtschaft
Kremsmünster. Gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Michael Strugl organisierte die Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) eine Podiumsdiskussion bei Greiner. Hauptthemen waren Bildung und die kürzlich präsentierte Steuerreform.

Oberösterreich liegt derzeit laut Regional Competitiveness Index der Europäischen Kommission auf Rang 49 von 82 vergleichbaren Industrieregionen Europas. Das Ziel aller Vertreter: wieder in die Top 10 aufsteigen. Was muss in der kommenden Legislatur- periode getan werden, um wieder in der wirtschaftlichen Champions league mitzumischen? Darüber diskutierten Axel Greiner (Präsident der IV), Axel Kühn (Vorstandsvorsitzender Greiner Holding AG), Peter Mitterbauer (Miba AG) und Michel Strugl leidenschaftlich. „Das, was im Zuge der Steuerreform passiert, ist ein riesiger Vertrauensverlust. Denn der Abreiz auf Investitionen fehlt“, sagt Axel Greiner und führt weiter: „Österreich hat keine Bodenschätze, von denen wir leben können, und keine Landwirtschaft, um den Wohlstand zu erhalten. Wir leben von der Industrie und den guten Leuten, die wir haben.“ Interesse an der Lehre muss dringend geweckt werden “Gut ausgebildete Leute sind die Grundlage für einen Standort“, weiß Landesrat Michael Strugl. Darum appelliert er in den Schulen eine Bewusstseinsänderung hervorzurufen. Die Lehre ist nicht mehr das, was es einmal war. „Was die Industrie und damit das Land wirklich braucht, sind bestens ausgebildete Techniker aller Bildungsstufen!“, so Axel Greiner.


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