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BEZIRK KIRCHDORF. Arbeiterkammer Präsident Johann Kalliauer war in der AK-Bezirksstelle Kirchdorf zu Gast, um über das vergangene Jahr Bilanz zu ziehen. Insgesamt wurden in Oberösterreich rund 300.000 Beratungen im Jahr 2018 durchgeführt.

AK-OÖ Präsident Johann Kalliauer und Kirchdorfs Dienststellenleiter Hannes Stockhammer (v.l.) zogen Bilanz über die Leistungen im vergangenen Jahr. Foto: Ramaseder

Vor den anstehenden Wahlen der Arbeitnehmervertreter präsentierte Kirchdorfs Dienststellenleiter Hannes Stockhammer die Leistungen der Arbeiterkammer im Bezirk. Im vergangenen Jahr wandten sich 5.686 Arbeiterkammer-Mitglieder mit arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an die AK Kirchdorf. Dem Großteil der Anfragenden konnte telefonisch sofort geholfen werden, gut tausend Arbeitnehmer der 23.704 Mitglieder im Bezirk sind aber zu persönlichen Beratungsgesprächen erschienen.

Fast 4,4 Millionen Euro

So hoch war die Summe, welche nach Arbeitsrechtsproblemen oder Insolvenzen für die Mitglieder im Bezirk vor Gericht vertreten werden konnte. „Wir sind aber nicht stolz auf erstrittene Beträge und messen die Wichtigkeit nicht an steigenden Zahlen. Mir wäre es umgekehrt lieber“, so Stockhammer.

Bereiche Bildung, Wohnen, Pflege und Digitalisierung verstärkt

Das Startpaket Wohnen wird von 5.000 auf 10.000 Euro erhöht und Anfang Jänner wurde ein Zukunftsfonds Digitalisierung eingerichtet. Es werden damit Projekte gefördert, die mit Digitalisierung zu tun haben und direkt den Beschäftigten in Form von Aus- und Weiterbildungen oder Systemen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zugutekommen. In fünf Jahren werden insgesamt 30 Millionen Euro gefördert.


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