Produkte der Tischler überzeugen mit Einzigartigkeit
BEZIRK KIRCHDORF. Insgesamt 109 Tischlerbetriebe zählt der Bezirk Kirchdorf. Die Unternehmen der Branchen bilden eine sehr gute Gemeinschaft. Kürzlich haben sich die Betriebe aus den Bezirken Steyr und Kirchdorf zum Erfahrungsaustausch in der Weinkellerei des Stiftes Kremsmünster getroffen. Im Fokus des jährlichen Treffens steht die Zukunftsentwicklung.

Die Herausforderungen der vergangenen Jahre waren für die Branche ziemlich heftig. Vor allem die Großfläche war und ist der große Konkurrent. „Die Tischlerbetriebe müssen es mit Qualität, Kreativität, persönlicher Beratung und Individualität schaffen zu überzeugen“, sagt Bezirksobermeister Karl Limberger, Inhaber der Tischlerei Limberger GmbH in Inzersdorf. Vor allem der Einsatz von neuen Technologien, wie CNC-Maschinen, ermöglicht neue Bearbeitungen. Damit werden Einrichtungen hergestellt, die einzigartig sind.
Einzigartigkeit punktet bei den Kunden
Genau diese Einzigartigkeit ist es, mit denen moderne Handwerksbetriebe immer mehr Kunden gewinnen. Ein Möbelstück von diesen Unternehmen gibt es selten gleich ein zweites Mal. Von der Planung bis zur Fertigung – die Kunden können ihre persönlichen Vorstellungen gemeinsam mit den Tischlerbetrieben für die eigenen vier Wände verwirklichen. „Dafür braucht es gute Mitarbeiter, die das Tischler-Know-How leben, vor allem in Räumen denken und heute das Thema Design mitüberlegen“, sagt Karl Limberger.
Derzeit 25 Lehrlinge
Direktor Hans Bartl von der Berufsschule Kremsmünster gab einen kurzen Einblick in die Herausforderungen der Ausbildungen. Die Berufsschule ist sehr anerkannt und setzt auf Ausbildungsqualität.
Das Thema „Demografie“ ist in der Branche hinsichtlich Fachkräfte und damit in der Schule präsent. „Aufgabe der Unternehmen ist es, für den Beruf zu begeistern. Zu zeigen, welche Möglichkeiten diese Ausbildung für das Leben bietet“, sagt Limberger.
Im Bezirk Kirchdorf werden derzeit 25 Jugendliche in den Berufen Tischlerei und Tischlereitechnik ausgebildet. Die Einführung des Berufsbildes des bzw. der TischlereitechnikerIn war eine zukunftsorientierte Maßnahme, die bei den Jugendlichen auf positives Interesse gestoßen ist.
Optimistischer Blick in die Zukunft
Die Unternehmer zeigten sich optimistisch, was die Zukunft betrifft. Vor allem deshalb, weil die Individualität auch in puncto Einrichtung wieder im Vormarsch ist. Vor der eigentlichen Tagung in Kremsmünster nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Weinkellerei des Stiftes Kremsmünster gemeinsam mit Pater Siegfried Eder zu besichtigen.


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