Agenda 21 Prozess nun auch in der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn
KLAUS AN DER PYHRNBAHN. Der Gemeinderat der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn hat einstimmig entschieden, einen Bürger-Beteiligungsprozess „Agenda 21“ zu starten. Die „Lebensqualität für alle Generationen“ soll dabei im Vordergrund stehen.

„Wir haben vieles aufgebaut und wollen uns gut weiterentwickeln. Gerade das Thema einer guten Lebensqualität für alle Generationen ist mir ein besonderes Aliegen“, betont Rudolf Mayr, Bürgermeister der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn (SPÖ). Die Wünsche der jungen Menschen, das Wohn- und Betreuungsangebot für ältere Menschen und die Wünsche der Familien sollen dabei im Fokus des „Agenda 21 Prozesses“ stehen.
Förderung durch das Land Oberösterreich
Das Land Oberösterreich fördert im Rahmen der Agenda 21 jene Gemeinden, die sich in besonderer Weise den zukünftigen Herausforderungen stellen und dabei die Bewohner aktiv in den Prozess mit einbeziehen. Nach einer ersten Ideenfindungsphase sollen im zweiten Schritt konkrete Projekte umgesetzt werden.
Vom Reden zum Tun
Der Gemeinderat hat mit seinem Beschluss auch festgehalten, dass die Strategie-Erarbeitung direkt in eine Umsetzungsphase übergehen soll. Die Abstimmung des Prozesses erfolgt in einem eigenen Kernteam, in dem auch Bewohner mit ihren Anliegen mitwirken sollen. Der gesamte Prozess wird von der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach fachlich begleitet.
Schwerpunkt-Abende geplant
„Klaus, Steyrling und Kniewas sind in vielen Bereichen vorbildhaft unterwegs: Das Dorfmobil, der Dorfladen, der Lokschuppm, die Ganztagesvolksschule, die zahlreichen Vereine, Freizeit und Naturangebote – es ist erstaunlich, was ihr alles bieten könnt“ resümiert Johannes Brandl von SPES nach dem ersten Abend mit den Gemeindevertretern. Nun gilt es, noch weitere Ideen umzusetzen. Nach einer ersten Auftaktveranstaltung am 3. Oktober wird es Schwerpunkt-Abende zu verschiedenen Themen rund um die Lebensqualität für alle Generationen geben. Daraus werden die wichtigsten Anliegen und Projekte herausgefiltert, die danach gemeinsam umgesetzt werden. „Wir freuen uns auf eine gute Beteiligung unserer Mitbürger. Gemeinsam erreichen wir mehr“, war die einstimmige Meinung im Gemeinderat.


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