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HINTERSTODER/SPITAL AM PYHRN. Durch eine geringfügige Anpassung des bestehenden Sicherheitskonzeptes kann der Seilbahnbetrieb in Hinterstoder und auf der Wurzeralm auch nach der neuen Covid-19-Verordnung weitergeführt werden.

Wurzeralm ist von 5. bis 21.Februar durchgehend in Betrieb (Foto: OÖ Tourismus/Ablinger)
Wurzeralm ist von 5. bis 21.Februar durchgehend in Betrieb (Foto: OÖ Tourismus/Ablinger)

„Die neue Verordnung ermöglicht uns einen weiteren Betrieb unserer Skigebiete. Trotzdem gleicht die Betriebsführung einer Gratwanderung. Zum einen wollen wir allen Gästen, im Besonderen natürlich den Saisonkartenbesitzern, einen sicheren Lift- und Pistenbetrieb in diesen schweren Zeiten anbieten“, berichtet Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG. Zum anderen müsse die HiWu Bergbahnen AG darauf achten, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht aufs Spiel zu setzen, betont Holzinger. „Uns ist bewusst, dass wir eine wichtige Freizeit-Infrastruktur für die Österreicher sind – vor allem jetzt, wo alle Angebote eingeschränkt sind“, sagt der Vorstand.

Geringe Gästezahl wegen fehlender Gastronomie und Hotellerie

Das Skigebiet Wurzeralm wird seit 16. Jänner im Wochenendbetrieb geführt. Hauptgrund für die Umstellung ist die geringe Gästezahl, da die Gastronomie und die Hotellerie als Frequenzbringer fehlen. „Wir sind hier flexibel. Sobald Gastronomie und Hotellerie wieder öffnen, können wir sofort zum durchgehenden Betrieb wechseln“, betont Holzinger. Die Seilbahnen setzen alles daran, alle Mitarbeiter zu halten und so gut als möglich über die Runden zu kommen. „Und ist bewusst, dass wir eine wichtige Freizeit-Infrastruktur für die Österreicher sind – vor allem jetzt, wo alle Angebote eingeschränkt sind. Trotzdem müssen wir an das Verständnis unserer Gäste für die Reduktion des Betriebes appellieren. Die Gäste zeigen sich großteils verständnisvoll und sind auch sehr diszipliniert, was das verpflichtende Tragen der FFP2-Masken betrifft.“

Liftbetreiber unter Druck

Österreichweit stehen die Liftbetreiber unter großem Druck, da aufgrund des weiteren harten Lockdowns Gastronomie und Hotellerie vermutlich noch bis mindestens Ende Februar geschlossen bleiben müssen. Viele Seilbahnunternehmen würden aufgrund der Coronavirus-Schutzmaßnahmen laut dem Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, Franz Hörl, nur rund 15-20 Prozent an Auslastung und Umsatz erreichen. Viele sehen sich daher aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, den Betrieb zu reduzieren.

Aufsstiegsspur für Pistengeher auch wochentags offen

Die Spur für Pistengeher ist außerhalb der Betriebszeiten als Skiroute freigegeben. Sie ist somit gesichert vor atypischen Gefahren, aber es ist keine Pistensicherung oder Rettungsdienst vorhanden.

Hinterstoder weiter in durchgehendem Betrieb

Das Skigebiet Hinterstoder fährt weiter durchgehend. Im gesamten Skigebiet sind die Pisten in sehr gutem Zustand, einzige Veränderung in Hinterstoder: Der Seilbahnbetrieb startet täglich um 8.30 Uhr.


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