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MOLLN. Die Innovation-Farm aus Molln ist eines von zehn Start-ups, die von einer Fachjury für den sechsten Durchgang von greenstart ausgewählt wurden. Das Start-up entwickelt und produziert in einem lokalen Netzwerk das „Roundgrip“ Metallrad – eine Metallbereifung für Agrar-, Kommunal- und Baumaschinen, mit welchem Mikroplastik und Futterverschmutzung vermieden werden kann. 

Das innovative Metallrad von Stefan Edtbauer aus Molln (Foto: Edtbauer)
  1 / 4   Das innovative Metallrad von Stefan Edtbauer aus Molln (Foto: Edtbauer)

Der Klima- und Energiefonds bietet mit greenstart zehn Start-ups professionelle Begleitung bei der Weiterentwicklung ihrer klimaschonenden Geschäftsmodelle – mit Innovation-Farm ist auch ein Start-up aus Oberösterreich dabei. Die Innovation-Farm aus Molln mit Geschäftsführer Stefan Edtbauer ist eines von zehn Start-ups, die von einer Fachjury für den sechsten Durchgang von greenstart ausgewählt wurden. Das oberösterreichische Start-up entwickelt und produziert in einem lokalen Netzwerk in der Region die „Roundgrip“ Metallbereifung für Agrar-, Kommunal- und Baumaschinen. Mit ihrem Fertigungsnetzwerk produzieren sie Just-in-time mit kurzen Produktionswegen ein 100 Prozent österreichisches Produkt. Die „Roundgrip“ Metallräder können gleich mit mehreren Vorteilen punkten: Sie schonen die Umwelt, weil sie den Boden belüften und somit die Wasseraufnahme fördern, laufen vibrationsfrei und dennoch mit bestem Grip um Grünland, sind voll recyclebar und haben keinen schädlichen Gummiabrieb. Außerdem haben sie eine lange Lebensdauer und durch die Selbstreinigung wird Futterverschmutzung vermieden und so die Gesundheit der Tiere gefördert. „Wir fertigen unsere Roundgrip Metallräder zu 100 Prozent in unserer Region in allen Größen und Formen. Unser Startup gibt es jetzt seit zwei Jahren und inzwischen freuen wir uns über viele Kunden im Europäischen Raum sowie der Schweiz“, erzählt Stefan Edtbauer. 

Wahl der Top-3 im Herbst

„Innovative Projekte, die uns auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten, sind gerade in diesen herausfordernden Zeiten besonders wichtig. Neben der Einsparung von Treibhausgasen und der Effizienzsteigerung in den Bereichen Mobilität, Energie, Landwirtschaft und Bioökonomie sowie dem Ausbau von Erneuerbaren Energiequellen, sind auch neue Ideen rund um die Anpassung von Auswirkungen des Klimawandels notwendig. Die diesjährigen TOP-10 Start-ups liefern einerseits kreative Lösungen und zeigen andererseits die große Bandbreite an nachhaltigen Business-Ideen in Österreich“, freut sich Bundesministerin Leonore Gewessler. Greenstart bietet den zehn ausgewählten Start-ups nun ein halbes Jahr lang Workshops, Coachings, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und ExpertInnen-Betreuung durch das Netzwerk des „Impact Hub Vienna“. Anschließend stellen sich die zehn Start-ups erneut der Fachjury – und der Öffentlichkeit, die mittels Online-Voting ihre Favoriten wählt. Im Herbst 2021 werden aus den TOP-10 jene drei Start-ups präsentiert, die jeweils weitere 20.000 Euro Unterstützung für die Umsetzung ihres Business-Plans erhalten.


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