Schwere Sachbeschädigung an Plakatständer und Privatauto
BEZIRK KIRCHDORF. Der Wahlkampf geht in die heiße Phase und besonders in dieser Zeit häufen sich Vandalismusakte. In Kirchdorf wurde sogar das Privatfahrzeug eines jungen FPÖ-Kandidaten schwer beschädigt und auf das Dach uriniert, der Schaden wird auf über 5.000 Euro geschätzt.

An der Tat waren, laut Zeugen, mehrere Personen beteiligt. Einer der mutmaßlichen Täter konnte bereits kurz nach der Tat von der Exekutive ausgeforscht werden. „Hier zeigt sich wieder einmal das Demokratieverständnis mancher Akteure. Dass dieses Mal jedoch Privateigentum zerstört wurde, ist ein neuer trauriger Höhepunkt. Auch Plakatständer wurden wieder in großem Stil verunstaltet. Die Taten wurden zur Anzeige gebracht. Ich appelliere an die Kollegen der anderen Parteien, auf ihre Funktionäre einzuwirken, dass wir in einem Wettbewerb der Inhalte stehen und nicht durch Zerstörungswut die Gesinnung zum Ausdruck bringen“, sagt FPÖ-Bezirksparteiobmann Landtagsabgeordneter Michael Gruber.
„Kein Kavaliersdelikt“
Auch der FPÖ-Bürgermeisterkandidat von Kirchdorf, Christoph Colak, zeigt sich entsetzt: „Dass gerade in Kirchdorf so etwas geschieht, schockiert mich. Wir machen seit Jahren anständige, sachliche Politik für die Menschen in dieser Stadt und provozieren niemanden. Schwere Sachbeschädigung ist mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bedroht. Ich hoffe, dass die Täter lernen, dass es sich hierbei um kein Kavaliersdelikt handelt“, so Colak.


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