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Bis zu 15 Prozent weniger Energie durch "intelligentes Seilbahn- und Pistenmanagement"

Sophie Kepplinger, BA, 29.09.2022 13:19

HINTERSTODER. Die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG haben die jüngsten Probleme durch die enorm gestiegenen Energiekosten zum Anlass genommen, um mit einem „intelligenten Seilbahn- und Pistenmanagement“ den Betrieb weiter zu optimieren.

Intelligentes Schneemanagement hilft dabei, Kosten zu sparen. (Foto: Hiwu/Michael Schirmbeck)
Intelligentes Schneemanagement hilft dabei, Kosten zu sparen. (Foto: Hiwu/Michael Schirmbeck)

„Stromkosten sind für die heimischen Seilbahnen ein bedeutender Kostenfaktor, zum einen für die Anlagen zur Beförderung der Gäste, zum anderen für die notwendige Beschneiung der Pisten“, so Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG. Wenn Helmut Holzinger von „intelligentem Seilbahn- und Pistenmanagement“ spricht, so geht es vor allem um Maßnahmen, die sich positiv auf die Energiebilanz und somit auf die Nachhaltigkeit des Seilbahnbetriebes auswirken sollen.

Flexibilität und aktuelle Daten bestimmen Betriebsmanagement

Die Lösung liege in einer flexiblen Betriebsführung, die sich an aktuell erhobenen Daten richtet. „Im Bereich des Transportes kann etwa mit einer Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit von sechs auf vier Meter pro Sekunde in Zeiträumen mit weniger Auslastung eine Reduktion der verwendeten Energie um 15 Prozent erreicht werden. Oder im Falle der Beschneiung kann durch GPS-gesteuerte Schneehöhenmessungen bis zu zehn Prozent des technisch erzeugten Schnees – und somit die aufzuwendende Energie – eingespart werden“, so Christian Felder vom Fachverband für Seilbahnen.

Nur nachhaltig erzeugter Strom in Verwendung

„Wir arbeiten laufend an Verbesserungen. Vieles – im Sinne der Nachhaltigkeit – tun wir schon seit Jahren“, so Holzinger. Seit vielen Jahren etwa wird von den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen nur nachhaltig erzeugter Strom verwendet. Auch die neue 10er Hössbahn, die derzeit errichtet wird und im Dezember in Betrieb genommen werden soll, werde aufgrund modernster Technologie durch einen Direktantrieb äußerst energieeffizient geführt, was zu einer Energiereduktion von 15 Prozent führe. Im Bereich der Mittelstation wird bereits schon länger die erste Photovoltaikanlage betrieben, was wiederum zur einer Energiereduktion beiträgt.


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