„Nicht über eine zweite Welle fabulieren, das kann sich keiner leisten“
KIRCHHEIM. Zu einer Kundgebung der FPÖ Innviertel sind letzten Samstag FP-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner und FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl ins Innviertel gereist. Zuvor informierten sie sich über die politische und wirtschaftliche Lage nach dem Lockdown.

„Mir ist wichtig, dass wir zu einer Normalität zurückkehren. Oberösterreich war die meist wachsende Region. Die Bundesregierung muss mit aller Ernsthaftigkeit schauen, dass alle Hilfen bei den Unternehmen ankommen. Und es gibt nach wie vor viele Unklarheiten bei den Unternehmen. Wichtig ist, nicht über eine zweite Welle zu fabulieren, denn das kann sich keiner leisten. Sonst heißt es: Jeder kennt ein Unternehmen, das Corona nicht überstanden hat“, kritisiert Manfred Haimbucher die Bundesregierung. Für den FP-Landesparteiobmann geht es aktuell bei Corona nicht mehr um die gesundheitliche Krise, sondern um eine soziale und wirtschaftliche Krise. Für Herbert Kickl stellt sich die Frage, wer die Verantwortung für die Kollateralschäden, vor allem im Gesundheitsbereich übernimmt. „Die Bundesregierung steht nach wie vor im Zeichen der Corona-Krise. Ich würde sagen Corona-Wahnsinn. Viele Leute mussten auf Behandlungen verzichten. Da gab es viele Opfer. Da muss jemand die Verantwortung übernehmen. Auch die Unternehmer haben ein Recht auf Schadensersatz, sie sind keine Bittsteller“, betont Kickl.Manfred Haimbuchner empfiehlt Unternehmen in der Krise die OÖ Kreditgarantiegesellschaft (KGG). „Damit haben wir bereits 2008/09 sehr gute Erfahrungen gemacht.“


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