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URFAHR-UMGEBUNG/LINZ/OÖ. Der Dezember brachte in ganz Oberösterreich – und so auch im Bezirk Urfahr-Umgebung – erneut überhöhte Temperaturen mit sich.

Foto: Volker Weihbold
Foto: Volker Weihbold

Laut der vorläufigen Bilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik – kurz ZAMG – gehört das Jahr 2019 in Österreich und OÖ nach 2018 zu den wärmsten Jahren der gesamten Messgeschichte, heißt es in einer Aussendung von Klimaschutz-Landesrat Rudi Anschober. Wie schon die Monate zuvor sei auch der Dezember zu warm ausgefallen: In Linz verzeichnete man hier etwa 2,6 Grad über dem langjährigen Schnitt. Die Durchschnittstemperatur befand sich dort somit bei 3,7 statt bei 1,1 Grad. „In diesem Jahrzehnt reihte sich Rekordwert an Rekordwert. Die Klimakrise ist auch in Oberösterreich angekommen. Mit ersten schweren Auswirkungen auf den Wald, auf Ernte und Grundwasserstand“, so Anschober.

Zu spüren bekam man das zu warme Wetter auch im Bezirk Urfahr-Umgebung, wie Christian Nimmervoll von ­www.wetter-muehlviertel.at auch gegenüber Tips bestätigt hat: Im Bezirk läge man hier laut dem ­Experten – repräsentativ für die Lage von 800 Metern – bei einem Plus von 1,5 Grad.

Strenger Winter nicht vorstellbar

Blickt man auf die kommende Zeit, so sieht es für den Winter laut Nimmervoll momentan nicht gut aus: „Wenn man den Ausblick anschaut, dann schaut es aus meiner Sicht sogar mehr wie katastrophal für den Winter aus“. Zwar sei er überzeugt, dass es noch eine Woche – oder vielleicht zwei – mit Schnee geben werde, einen richtigen, strengen Winter könne er sich aber nicht vorstellen.


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