Weltcup-Debüt: Elisabeth Reisinger holte 48. Rang
KLAFFER/PEILSTEIN. Tapfere Premiere für Elisabeth Reisinger im alpinen Skiweltcup: Bei der Abfahrt in Lake Luise (CAN) holte sie Rang 48. Damit legte die erste „Böhmerwäldlerin“ im Weltcupzirkus eine würdige Premiere hin.

Schauplatz Gasthof Rosenthaler: Dicht gedrängt sitzen die vielen gekommenen Fans von Elisabeth Reisinger und Mitglieder der SU Böhmerwald im Gastzimmer und blicken gespannt auf den Fernsehschirm: Es ist aber nicht die Siegerfahrt von Lindsay Vonn, die an diesem Abend für Spannung in der Luft sorgt, sondern die Startnummer 34: Elisabeth Reisinger (19), Mitglied der SU Böhmerwald schwingt sich aus dem Starthäuschen und macht die ersten Meter bei ihrem Weltcupdebüt in den kanadischen Bergen. „Das ist ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte“, freut sich Alpin-Sportwart Horst Filz über die erste „Böhmerwäldlerin“, die im alpinen Ski-Weltcupzirkus vertreten ist. Ihre Zeit im Ziel: 1:56,47 Sekunden. Das bedeutet Rang 48 und 5,97 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Dass es nicht gleich ein Spitzenplatz wird, war klar.
Erste Eindrücke
„Es geht vor allem darum, die ersten Eindrücke zu bekommen“, kommentierte Ex-Rennläuferin Alexandra Meissnitzer, die Performance von der aus Peilstein stammenden Athletin im ORF. Dass sie den anstrengendenWeg dorthin schaffte, fasziniert nicht nur die Skisport-Fans. „Am Lift in Peilstein hat sie das Skifahren gelernt“, verrät ihr Vater Hermann Reisinger.


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