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KLAM. Die in Klam lebende Margit Kinzl alias Marlen May veröffentlichte 2017 ihr erstes Buch – nun schreibt sie momentan die letzten Seiten ihres zweiten Buchs „Nebelwind“. 

Marlen May mit ihrem Premierenbuch „Blut und Stein“ Foto: Kinzl
Marlen May mit ihrem Premierenbuch „Blut und Stein“ Foto: Kinzl

Tips: Um was geht es in Ihrem neuen Buch?

Kinzl: „Nebelwind“ ist das erste Buch einer Trilogie. Im Gegensatz zu „Blut und Stein“ aus der Kopfgeldjäger-Reihe, das letztes Jahr erschienen ist, ist das neue Buch in das Genre romantische Fantasy einzuordnen. Ein Mädchen aus Amerika führt ein normales Leben und hat den Traum, Köchin zu werden. Doch plötzlich kommt sie in eine andere Welt – eine magische mit gefährlichen und giftigen Pflanzen. Sie entdeckt ein Geheimnis über sich selbst und stellt sich dieser Herausforderung gemeinsam mit einem Jungen, der ihr gut gefällt.

Tips: An welche Zielgruppe richtet sich das Buch?

Kinzl: Kopfgeldjäger hat sich an Leser ab zwölf Jahren gerichtet. Das jetztige Buch ist für Jugendliche ab 17 Jahren, die gerne eine romantische Seite an einem Buch entdecken möchten.

Tips: Warum schreiben Sie unter dem Pseudonym „Marlen May“?

Kinzl: Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen wollte ich mir selber einen Namen ausdenken und da hab ich mir gedacht, ein englischer Name verkauft sich besser. Außerdem ist man etwas anonymer mit einem zweiten Namen und die sozialen Medien kann man so auch gut vom Privaten und Beruflichen trennen.

Tips: Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für die Bücher?

Kinzl: Ich schreibe über Abenteuer, die ich selber im Kopf habe. Die Ideen dafür kommen mir in der Natur – so spielt sich auch „Blut und Stein“ viel im Wald ab. Ein Wald hat immer etwas Mystisches und Geheimnisvolles, aus dem man viel Inspiration schöpfen kann.

Tips: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Kinzl: Ich habe immer extremst gerne und viel gelesen und irgendwann angefangen, dass ich für mich selbst Geschichten schreibe.

Tips: Sie verlegen Ihre Bücher selbst – wie funktioniert das?

Kinzl: Ein Buch zu veröffentlichen war anfangs immer ein weit entfernter Traum und als es dann so weit war, wollte ich es alleine schaffen. Ich hab mich erst gar nicht bei Verleger beworben, sondern wollte alles so machen, wie ich es wirklich haben möchte. Print-on-Demand ist dafür eine tolle Möglichkeit. Man layoutet sein Buch, erstellt das Cover und die Bücher werden auf Bestellung gedruckt.

Tips: Die Rückmeldungen auf ihr erstes Buch sind alle sehr positiv – was bedeutet Ihnen das?

Kinzl: Das ist das absolut Schönste am Schreiben. Ich habe mich sehr gefreut über die positiven Reaktionen und dass sich die Leser in meine Bücher hineinfühlen können. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und dementsprechend groß ist auch der Druck für das kommende Buch, man möchte ja die Kritikpunkte vom ersten Buch nicht wiederholen und sich selbst auch verbessern.


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