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Ausstellung erinnert an die Schmugglerpfade in Bayern, Böhmen und Österreich
KOLLERSCHLAG. Der Schmuggel von Waren und zeitweise auch von Menschen war einst für die Bevölkerung an der Grenze zu Bayern nichts Außergewöhnliches. An diese Zeit erinnert eine Ausstellung, die im Rahmen der Kulturwelle Kollerschlag im Falkensteinsaal am Gemeindeamt zu sehen ist.

Bis vor dem EU-Beitritt Österreichs markierte der Schlagbaum die Grenze zum Nachbarland Deutschland. Grenzaufsicht und Zollwache waren hüben und drüben ein gewohntes Bild, die „Aufseher“ waren in Gesellschaft und Kultur integriert. Ebenso war das Schmuggeln nichts Außergewöhnliches für die Grenzbevölkerung. Diese Zeit und die sozialen und wirtschaftspolitischen Zustände der damals verarmten Bevölkerung beleuchtet eine Ausstellung des Kulturvereins „Über d“Grenz“ aus Zwiesel in Bayern, die derzeit am Marktgemeindeamt Kollerschlag zu sehen ist. Gleich bei der Eröffnung warfen viele Gäste aus der Region und auch aus Bayern einen Blick zurück in die Schmuggler-Vergangenheit. Neben der Exponaten und Schautafeln begeisterte auch die Lesung von Maritta Haller aus ihrem Buch „Auf Schmugglerpfaden“. Die Geschwister Hofmann umrahmten den Abend musikalisch. Die Ausstellung „Auf Schmugglerpfaden durch Bayern, Böhmen und Österreich“ ist bis 10. April zu den Amtsstunden (Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, Mittwoch von 8 bis 12 Uhr, Freitag von 8 bis 16 Uhr) sowie Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt frei.


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