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KOLLERSCHLAG/NEBELBERG. Um Nützlinge und damit einhergehend die ökologische Schädlingsbekämpfung zu fördern, hat der Imkerverein Kollerschlag 75 Nistkästen für höhlenbrütende Vögel gebaut.

Imker wurden für die Vogelwelt aktiv (v.l.:) Jakob Zöchbauer, Stefan Lauß, Obmann Franz Resch, Bettina Theischinger, Ernst Moser, Johann Zöchbauer Foto: Imkerverein Kollerschlag

Bei den Höhlenbrütern ist die Wohnungsnot groß. Denn alte, hohle Bäume sind rar geworden. Deshalb haben die Imker auf Anregung von Obmann Franz Resch Nistkästen gebaut. Vor allem den Meisen soll damit geholfen werden.

25 Kilo Insekten im Jahr

Jedes Pärchen fliegt in einem Jahr etwa 14.000 Mal ein und aus, um die Jungen zu versorgen. Dabei vertilgen sie rund 25 Kilo Schadinsekten. Das aufklappbare Fluglochbrett gewährleistet eine schnelle Reinigung, ein Blechdach soll den Nistkasten vor der Witterung schützen. Die Nistkästen werden in Kollerschlag, Nebelberg und Oberkappel aufgehängt.

Lebensraum schaffen

Stefan Lauß, Schriftführer beim Imkerverein, ergänzt: „Unsere Vögel brauchen auch Samen und Beeren als Nahrung. Alle sind wir aufgerufen in unseren Gärten auch beerentragende Wildsträucher, wie Vogelbeere, Holunder, Heckenrose, Hartriegel anzupflanzen. Eine möglichst naturnahe Gartenbewirtschaftung und der Verzicht auf Schädlingsbekämpfungsmittel sichert die Lebensgrundlage der gesamten Vogelwelt.“


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