Otto Straßl hat als Kopfinger Bürgermeister vieles für seine Gemeinde erreicht
KOPFING. Nach rund 17 Jahren als Bürgermeister von Kopfing trat Otto Straßl nun seinen wohlverdienten Bürgermeister-Ruhestand an. Während seiner Amtszeit konnten in der Sauwaldgemeinde viele Projekte verwirklicht werden. Im Tips-Interview spricht er über Projekte, die ihm besonders am Herzen lagen und was er sich für die Zukunft von Kopfing wünscht.

Tips: Was konnten Sie in Ihrer langen Zeit als Bürgermeister für die Gemeinde erreichen?
Otto Straßl: Ganz vorne standen für mich die Sanierung unserer Neuen Mittelschule, der Musikschule und des Turnsaales sowie die Außengestaltung unserer Schulen. Die notwendigen Straßensanierungen habe ich während meiner ganzen Amtszeit im Auge behalten. Kopfing zu einer Tourismusgemeinde zu entwickeln war eine meiner Aufgaben, wobei die Errichtung des Leaderprojektes Baumkronenweg mit Baumhotels in Zusammenarbeit mit der Familie Schopf dazu ein großartiger Beitrag ist. Wobei sich allgemein die Gastronomie in Kopfing großartig entwickelt hat.
Tips: Auf welche umgesetzten Projekte sind Sie besonders stolz?
Straßl: Die Ortsbildgestaltung mit Kulturpark und Kulturhaus in Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturzeit unter der Leitung von Konsulent Josef Ruhland und Gattin Konsulentin Brigitte Ruhland sowie die Verlegung der Pfarrer Hufnagel Straße, Errichtung des Pfarrhofvorplatzes und Mithilfe bei der Pfarrhofrenovierung und die Errichtung eines neuen Friedhofes waren große Aufgaben. Auch die Neugestaltung des Sportheimes am Fußballplatz der Union konnte noch erledigt werden. Eines der ersten Projekte war der Umbau und Neubau der Götzendorfer Kreuzung mit Park und Brunnenanlage, sowie die Errichtung des Betreuten Wohnens in Kopfing.
Tips: Gibt es etwas, das Sie nicht mehr umsetzen konnten?
Straßl: Fix in meiner Vorstellung, aber noch nicht verwirklicht, ist die Errichtung einer Tagesbetreuung für unsere älteren Menschen in Kopfing, sowie der Bau einer eigenen Wohnform mit Pflege für unsere Senioren. Da ich aber weiterhin als Vertreter unserer Gemeinde im Sozialhilfeverband Schärding verbleibe, werde ich den neuen Bürgermeister bei der Verwirklichung dieser Pläne unterstützen.
Tips: Haben Sie die Befürchtung, dass Ihnen nun in Ihrer wohlverdienten Bürgermeisterpension langweilig werden könnte?
Straßl: Da ich bekanntlich keine Bürgermeisterpension bekomme, wird mir sicher nicht langweilig werden. Meine Frau und ich reisen gerne und ich selber bin mit dem Seniorenbund als Bezirksobmann ausreichend ausgelastet.
Tips: Ihr Nachfolger ist Bernhard Schasching: Was zeichnet ihn für das Amt des Bürgermeisters aus?
Straßl: Nach längerer Suche folgt mir Bernhard Schasching als Bürgermeister in der Marktgemeinde Kopfing nach. Ihn zeichnet als Landwirtschaftsmeister die Verbundenheit mit der Gemeinde, seine langjährige Erfahrung im Team der Landjugend und seine Kameradschaft als Kommandant-Stellvertreter der FF Engertsberg aus.
Tips: Was wünschen Sie sich als Bürgermeister a. D. für die Zukunft der Gemeinde Kopfing?
Straßl: Meinem Nachfolger Bernhard Schasching wünsche ich viel Erfolg und den Kopfingern wünsche ich alles Gute, sie mögen so bleiben wie sie sind: geradlinige, ehrliche Menschen mitten aus dem Sauwald.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden