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KOTTES. 21 Jahre und schon ein Buch auf dem Markt – das kann nicht jeder von sich behaupten. Tanja Brenner aus Kottes allerdings schon. Sie blickt bereits stolz auf ihr Erstlingswerk: „Amnesie, der Tag an dem du mich vergaßt“ – eine ernste aber doch hoffnungsvolle Publikation, wie sie selbst sagt.

Tanja Brenner baut sich gerade ein Gewerbe (Alternative Heilmethoden) auf.
  1 / 2   Tanja Brenner baut sich gerade ein Gewerbe (Alternative Heilmethoden) auf.

„Sein eigenes Buch in den Händen zu halten, ist wie Weihnachten und Ostern zugleich“, strahlt Tanja. Dabei hat sie das zu einem guten Teil ihrer Schwester zu verdanken – denn diese schenkte ihr zu Weihnachten einen Vorabdruck ihres Werkes. Das war schließlich der viel zitierte Knackpunkt, sich doch an einen Verlag zu wenden. Über das Thema Amnesie ist sie eher zufällig gestolpert, sie las darüber. Ohne dass sie es bewusst registrierte, entstand daraufhin eine Geschichte im Kopf, die sie weiterverfolgte und niederschrieb.

Wie darf man sich einen solchen Entwicklungsprozess vorstellen? In einem ersten Schritt wird der Hauptcharakter „designt“: „Das geschieht meistens im stillen Kämmerlein, im Schlafzimmer, da fiebere ich so richtig mit, übernehme die Rolle des Charakters und versetze mich in ihn.“ Nach und nach bekommt dieser den Feinschliff. Rund um die Hauptperson wird dann die Geschichte gesponnen.

Auch die Orte in ihrem Buch haben Realitätsbezug. „Immer wieder besuchte ich verschiedene Stationen in und rund um Zwettl, holte mir Inspirationen von alltäglichen Situationen“, erläutert die junge Autorin. Rund eineinhalb Jahre habe der Entwicklungsprozess gedauert, inklusive einer längeren Schaffenspause. „Als ich dann wieder einmal hineingelesen habe, dachte ich mir: Hey cool, das hast du wirklich geschrieben? Beim Schreiben komme ich einfach in einen Fluss, blende die Welt rund um mich aus und befinde mich in einer Fantasieblase.“

Und ihre schriftstellerische Tätigkeit bedeute für sie schlichtweg eine „wundervolle Freiheit“. Eine Freiheit, Dinge, Situationen oder Handlungen zu erschaffen. Ihr Wunsch: Menschen damit zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

Ende September im Handel

Ab Ende September wird ihre Publikation „Amnesie, der Tag an dem du mich vergaßt“ im Handel (Verlag Ferdinand Berger & Söhne GmbH) erhältlich sein und je näher der Zeitpunkt rückt, desto größer wird die freudige Aufregung. Und so viel darf bereits verraten werden: Es wird aller Voraussicht nach noch ein weiterer Teil folgen – die Idee dafür ist teilweise schon geboren, die ersten Seiten sind geschrieben. Aber jetzt ist einmal volle Konzentration auf das erste Werk geboten, in dem es anfangs heißt: „Raphaels Welt könnte nicht schlimmer sein...“


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