Geniale App: Studentenprojekt macht Karriere
KOTTES/St. Pölten Es ist geschafft, die neue Terminfindungs-App „gatherer“ ist nun am Markt – kostenlos und für jeden Smartphone-Nutzer erhältlich. Desirée Zottl aus Kottes und CEO des fünfköpfigen Entwicklerteams der Fachhochschule St. Pölten, lässt Tips an der Erfolgsgeschichte – vom Uniprojekt zum Unternehmertum – teilhaben.

Als Tips im Juni zum ersten Mal über das Studienprojekt berichtete, stand die App noch vor ihrer Testphase, seit Ende September ist sie bereits in allen App Stores erhältlich. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Zeitplan, eine App für alle Betriebssysteme, sprich iOS (Apple), Android als auch Windows zu entwickeln, bedeutet enormen technischen Aufwand, umso stolzer sind wir auf das Endergebnis“, berichtete Desirée Zottl freudestrahlend. Terminfindung – leicht gemachtMit viel Engagement, Herzblut und Know-how ist dem fünfköpfigen Team ein Produkt gelungen, das scheinbar gefragt ist und großes Potential am riesigen App-Markt hat. Denn Probleme mit Terminfindungen sind jedem bekannt und das trotz – oder vielleicht gerade wegen – der vielen Kommunikationskanäle, die es heute gibt. Das war übrigens auch der Anstoß für die App: Desirée suchte damals einen passenden Termin, um mit ihren neun Freundinnen auf das Münchner Oktoberfest zu fahren, was sich als ziemliche Herausforderung entpuppte.Hier soll die neue App nun Abhilfe schaffen: Der Eventersteller legt eine Veranstaltung im App an, wählt die gewünschten Kontakte im Adressbuch aus und gatherer erkennt, wer von den Leuten wie benachrichtigt werden muss. Die Einladung kommt also in jedem Fall an, egal welche Kanäle der jeweilige User nutzt, ob WhatsApp, SMS, Mail, Facebook oder dergleichen. Genauso automatisiert erfolgen auch die Erinnerungsnachrichten.180 sogenannte Beta-App-Nutzer konnten gatherer bereits testen, ihr nützliches Feedback wurde während der Sommermonate noch eingebaut. ZukunftsvisionNachdem die App ab sofort im deutschsprachigen Raum erhältlich ist, wird daran gearbeitet, diese Anfang nächsten Jahres auch in der englischen Version anzubieten. Außerdem soll das Terminfindungsservice von gatherer zukünftig einfach in andere (auch bestehende) Apps integriert werden können, eine Business to Business-Solution, wie Desirée es fachmännisch ausdrückt. Ein praktisches Beispiel wäre etwa eine Kinoapp: Integriert eine Kinokette die Funktion von gatherer gegen eine monatliche Gebühr, so kann der jeweilige Nutzer schnell und einfach den passenden Kinotermin für sich und seine Freunde arrangieren und die Tickets kaufen. Etliche Preise haben die fünf mittlerweile bei Start up-Events schon bekommen, ein äußerst wichtiger Termin steht noch bevor: Im Februar reisen sie nach Tel Aviv, wo sie gatherer vor internationalen Investoren präsentieren dürfen.„Unsere Vision wäre die Etablierungauf den internationalen App-Märkten– denn dort sind die großen Player.“Desirée Zottl, Gatherer


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