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Leserartikel Online Redaktion, 22.01.2018 12:31

Bereits zum 8. Mal fand vor Kurzem die feierliche Verleihung des Niederösterreichischen Wohnbaupreises statt. In Anwesenheit namhafter Vertreter der niederösterreichischen Bauwirtschaft nahm Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) die zahlreichen Ehrungen vor. Die wieder mehr als 40 qualitativ hochwertigen Einreichungen zeigten die ungebrochene Attraktivität der zeitgemäßen Bauvorhaben des gemeinnützigen Wohnbaus in Niederösterreich.

Fotos: Werner Jäger
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Die Verleihung des Niederösterreichischen Wohnbaupreises 2017 zeigt einmal mehr das insgesamt hohe Niveau der geförderten Wohnbauprojekte in Niederösterreich. Vier der 42 eingereichten Projekte gingen als Sieger hervor, vier Projekte wurden mit dem Prädikat „Anerkennung“ geehrt und fünf wurden für den bei Architekten und Wohnbauträgern gleichermaßen begehrten Preis nominiert. Neben architektonischen und ökologischen Aspekten bildete auch dieses Mal wieder das „Leistbare Wohnen“ ein wichtiges Bewertungskriterium.

Sternhof geht als Sieger hervor

Als einer der vier Sieger 2017 geht in der Kategorie Sanierung die Revitalisierung des 400 Jahre alten Sternhofs in Krems hervor. Geplant von Architektur Krammer, Krems, wurde es von der Gemeinnützigen Donau-Ennstaler-Siedlungs Aktiengesellschaft (GEDESAG) umgesetzt. Es sind 23 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 1.452 Quadratmeter entstanden.

Ausgewogenheit beeindruckt

Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt vom sensiblen Umgang mit der historischen Bausubstanz, dem ausgewogenen Zusammenspiel zwischen Alt und Neu sowie vom harmonischen Einfügen in die umgebende Stadtstruktur.

Moderne und attraktive Architektur

Moderne Qualitätsmerkmale wie eine attraktive und zugleich funktionale Architektur, eine nachhaltige wie auch bedürfnisorientierte Bauweise sowie ökologische Aspekte waren nur einige der Bewertungskriterien der hochkarätigen Fachjury. Diese setzte sich dieses Mal zusammen aus: Walter Steinacker, Helmut Frank, Architekt Leopold Dungl, Helmut Floegl, Architekt Helmut Stefan Haiden, Alfred Graf, Wilhelm Gelb und Martina Podivin. „Auch heuer zeigten alle eingereichten Projekte ein hohes Niveau, so dass die Bewertungen oftmals eng beieinander lagen“, erklärt Baumeister Alfred Graf, Präsident des NÖ Wohnbaupreises.

Vorbildliche Leistungen würdigen

Der NÖ Wohnbaupreis wurde ins Leben gerufen, um vorbildliche Leistungen von ArchitektInnen, PlanerInnen und gemeinnützigen Wohnbauträgern zu würdigen. Hauptkriterium ist die ausgewogene Verbindung zwischen architektonischer Qualität, energetischen, ökologischen und nutzerfreundlichen Merkmalen ebenso wie leistbarem Wohnen.

Jury zeigt sich begeistert

„Auf diese ausgezeichneten Projekte kann Niederösterreich mit Recht stolz sein. Sie machen nach außen sichtbar, welch hohen Stellenwert Qualität – sowohl bei der Auswahl der Baumaterialien als auch bei der Gestaltung von Wohnraum – beim niederösterreichischen gemeinnützigen Wohnbau hat. Das wirkt beispielgebend auch auf andere Bauvorhaben und setzt in vielen Bereichen Maßstäbe“, zeigt sich die Jury über die Entwicklung begeistert.


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