Nach Unfalldrama: B 37 wird weiter entschärft
BEZIRK KREMS. Das Land Niederösterreich investiert im Jahr 2020 insgesamt 6,2 Millionen Euro in das Straßennetz im Bezirk Krems. Hier sollen 55 Baulose umgesetzt werden. Landesrat Ludwig Schleritzko kündigt massive Investitionen in die Sicherheit auf der B37 bei Gneixendorf an.

„Unser großes und wichtigstes Ziel ist, die Sicherheit auf Niederösterreichs Straßen weiter zu erhöhen und darüber hinaus die Lebensqualität entlang dieser Verkehrsadern weiter zu verbessern“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. „Die geplanten Baulose betreffen etwa die Sanierung der B 35 bei Straß-Nord, Arbeiten an den Ortsdurchfahrten in Krumau und Gneixendorf oder an zwei Brücken bei Mühldorf“, präzisiert Landtagsabgeordneter Josef Edlinger.
B 37 im Fokus
Entschärft werden soll die Gefahrenstelle am Gneixendorfer Berg entlang der B 37, wo kurz vor Weihnachten ein 45-jähriger Autofahrer bei einem Unfall ums Leben kam. Der Landesrat kündigte an, hier bis 2021 auf einer Länge von eineinhalb Kilometern eine zusätzliche Beton-Mitteltrennung errichten zu wollen. „Als Sofortmaßnamen werden darüber hinaus eine Geschwindigkeitsbeschränkung beim Magistrat Krems beantragt, eine verbesserte Beschilderung und zusätzliche Bodenmarkierungen angebracht sowie die Zahl der Flapper, die zurzeit in der doppelten Sperrlinie angebracht sind, verdoppelt“, so Schleritzko weiter.
Weniger Verkehrstote
Die Investitionen der Vergangenheit im gesamten Landesgebiet zeigten bereits Wirkung, wie Landesrat Schleritzko betont: „Noch nie starben so wenige Menschen auf den Straßen in Niederösterreich, wie in den letzten drei Jahren von 2017 bis 2019. Erstmals waren es in diesen Jahren unter 100 Verkehrstote jährlich. Letztes Jahr waren es insgesamt 98. Für uns ist aber klar: Jeder Tote ist einer zu viel.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden