Umladestation setzt auf Klimaschutz
Bezirk KREMS. Bei der Generalversammlung präsentierten die beiden Geschäftsführer der Kremser Umladestation, Gerhard Wildpert und Christian Braun, ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2019.

Rund 15.300 Tonnen an Rest- und Sperrmüll wurden im Jahr 2019 von der Umladestation Krems zur Abfallverwertung der EVN per Bahn nach Dürnrohr transportiert – ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 8.400 Tonnen davon stammten aus den Bezirksgemeinden und rund 4.600 Tonnen aus der Stadt Krems. Diese Müllmenge entspricht nach Angaben des Gemeindeverbands (GV) einer Güterzuglänge von elf Kilometern. Rund 1.500 LKW-Fahrten konnten von der Straße auf die Schiene verlagert werden, was einer CO2 Einsparung von rund 41 Tonnen entspricht.
„Vorzeigebeispiel“
Insgesamt wurden 2019 rund 25.300 Tonnen Abfälle in der Umladestation verladen. Die von der Stadt und dem Gemeindeverband Krems gemeinsam betriebene Umladestation ist daher laut GV ein wichtiger Bestandteil der Entsorgungssicherheit für die Bürger und auch ein Vorzeigebeispiel einer ökologisch sinnvollen Transportlogistik. Seit rund einem Jahr sei zudem eine Photovoltaikanlage am Dach der Umladestation in Betrieb. Die Eigentümervertreter, Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) und Verbandsobmann Anton Pfeifer (ÖVP), zeigten sich mit präsentierten Tätigkeitsbericht des abgelaufenen Jahres sehr zufrieden.
„Höchstes Niveau“
„Der niederösterreichische Weg der Rest- und Sperrmüllverwertung kann als beispielhaft angesehen werden, wobei die aktuelle Pandemielage die Wichtigkeit dieses Daseinsvorsorgebetriebes zusätzlich unterstreicht“, kommentieren Resch und Pfeifer die aktuelle Lage. „Mit der Umladestation Krems besitzen wir bereits seit 2004 eine Infrastruktur, die den Anforderungen einer modernen Abfallbewirtschaftung auf höchstem Niveau entspricht“, sind sich beide Eigentümervertreter einig.


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