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LAAKIRCHEN. Gleich zwei „heiße Eisen“ standen auf der Tagesordnung der Laakirchner Gemeinderatssitzung.

Die Gegner der Schweinezuchtanlage versammelten sich zum stillen Protest.
Die Gegner der Schweinezuchtanlage versammelten sich zum stillen Protest.

Im Fall der geplanten Schweinezuchtanlage im Ortsteil Schneiderhaid folgten SP, FP und Grüne der Beschwerde von Anrainern und widerriefen den Baubescheid, den Altbürgermeister Anton Holzleithner (VP) vor einem Jahr ausgestellt hatte. Die VP hält den Bau des Schweinestalls für rechtens, blieb aber in der Minderheit. Der Bauwerber hat angekündigt, gegen die Ablehnung der Gemeinde Beschwerde einzulegen, die Entscheidung darüber liegt beim Landesverwaltungsgericht.

Hohe Wellen schlug im vergangenen Jahr auch der geplante Bau einer Wohnhausanlage am Fraunberg. Eine Beschwerde der Anrainer gegen das Projekt wurde von SP, VP und FP abgewiesen. Auch hier ist in nächster Instanz das Landesverwaltungsgericht zuständig.

Spannend gestaltete sich die Budgetdiskussion: Mangels absoluter Mehrheit nutzen die Parteien das freie Spiel der Kräfte. Schließlich setzten VP und FP durch, dass über einen Budgetposten - den 73.000 Euro-Zuschuss für das Eltern-Kind-Zentrum und das Jugendzentrum der Kinderfreunde - in einer kommenden Sitzung gesondert abgestimmt wird. Abgesehen davon wurde der - mit je 26,5 Millionen auf der Einnahmen- und Ausgabenseite ausgeglichene - Budgetentwurf von Bürgermeister Fritz Feichtinger (SP) akzeptiert.


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