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LANGENLOIS. Für ihre langjährige Vorreiterrolle in der Vermittlung digitaler Kompetenzen erhielt die Volksschule Langenlois das „eEducation.Expert.Plus“-Zertifikat des Bundesministeriums für Bildung. Sie ist die erste Volksschule in Niederösterreich, welche diese Auszeichnung erhalten hat.

V. l.: Bürgermeister Harald Leopold (ÖVP), Pädagogin Eva Haslinger (VS Langenlois), Schulqualitätsmanager Alfred Grünstäudl, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Martin Bauer (eEducation Austria) und Direktorin Astrid Steiner (VS Langenlois) mit Schülern sder VS Langenlois. Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) gratulierte beim Festakt zum Erfolg und betonte die Wichtigkeit der Digitalisierung auch in der Bildung: „Digitalisierung begegnet uns heute in allen Lebenslagen - sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld ist der technologische Fortschritt heute nicht mehr wegzudenken. So ist es unsere Aufgabe, den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Medien auch in die Lehrinhalte der Schule aufzunehmen.“

Volksschüler arbeiten mit Tablets

In der Volksschule Langenlois werden die Schüler durch didaktisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien optimal auf eine digitale Welt vorbereitet. Die Initiative „eEducation Austria“ des Bundesministeriums für Bildung fördert den Erwerb der notwendigen Kompetenzen, um Technologien bewusst und produktiv für die eigene Weiterentwicklung einzusetzen oder in entsprechenden zukunftsträchtigen Berufsfeldern Fuß zu fassen. Derzeit wird in der Volksschule Langenlois unter anderem die Arbeit mit Tablets getestet. Dazu wurden einige Lesetrainingsspiele und spannende Mathematikspiele auf den Tablets installiert und die zweiten Klassen dürfen dieses im Unterricht verwenden.

Digitalisierungsstrategie des Landes 

„Wir haben uns in Niederösterreich zum Ziel gesetzt den digitalen Wandel und den damit einhergehenden technologischen Fortschritt für Land und Leute nutzbar zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir unter anderem eine Digitalisierungsstrategie ausgearbeitet“, so Teschl-Hofmeister. „So testen wir aktuell für die Kindergärten und Gemeinden in Niederösterreich ein digitales Verwaltungsprogramm namens „noekiga.net“ und schaffen damit künftig eine Reduktion des Verwaltungsaufwandes von bis zu 20 Prozent und mehr Zeit für die Betreuung unserer Kleinsten“, erklärt die Bildungs-Landesrätin. Zusätzlich werden für alle Landeskindergärten und Pflichtschulen in Niederösterreich Software-Lizenzen für mehr Sicherheit im Netz zur Verfügung gestellt.

App für Kindergärten

„Vor wenigen Wochen haben wir außerdem den Grundsatzbeschluss gefasst, neben allen Pflichtschulen auch allen NÖ Kindergärten ein digitales Tool (App für Smartphones und Computer) für die Kommunikation zwischen Pädagogen und Eltern zur Verfügung zu stellen, um schnell und unkompliziert Nachrichten austauschen zu können“, so Teschl-Hofmeister. Die Eltern können so zeitnah und direkt in das Kindergartengeschehen eingebunden werden, alle Informationen können bequem und jederzeit über das Handy abgerufen werden. Wir erwarten uns auch dadurch eine deutliche Erleichterung bei administrativen Tätigkeiten beispielsweise durch den Wegfall von Kopiertätigkeiten oder durch die Einsammlung von Elternunterschriften.

Kinder zu verantwortungsvollen Umgang erziehen

Die Landesrätin betont abschließend: „Die Integration neuer Technologien in Kindergarten und Schule ist unerlässlicher Bestandteil der Digitalisierungsstrategie des Landes Niederösterreich. Unsere Kinder wachsen mit dem täglichen Gebrauch von Neuen Medien, Smartphones und Tablets auf und so müssen wir sie von klein auf zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den technologischen Neuerungen erziehen und ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, die ihnen neue Technologien für ihre Bildungs-, Berufs- und Alltagsleben bieten.“


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