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BEZIRK KREMS. Der Gemeindeverband (GV) hat seine Abfallbilanz für das Jahr 2018 vorgelegt. Die Müllgebühren bleiben auch heuer stabil.

Die Mitarbeiter in den GV-Sammelzentren im Bezirk Krems unterstützen jährlich mehr als 200.000 Bürger bei der Abfallentsorgung. Foto: Michaela Kienast

Mit 670 Kilogramm gesammelten Abfällen pro Einwohner im Jahr 2018 sind die Abfallmengen im Bezirk Krems stabil. Dies teilt der GV Krems in einer Presseaussendung mit. Die gesammelte Menge beträgt laut GV 38.057.000 Kilo und weicht somit nur unwesentlich vom Jahr 2017 ab (minus 0,18 Prozent).

Müll wird wiederverwertet

75 Prozent der Sammelmenge werden nach Angaben des GV einem Recycling zugeführt. 22 Prozent (Rest-Sperrmüll und Teile der Problemstoffe) werden thermisch zur Energiegewinnung verwendet und lediglich drei Prozent (nicht brennbare und nicht verwertbare Abfälle) werden deponiert.

19 Sammelzentren im Bezirk

Bereits 51 Prozent der Sammelmengen (rund 19.500 Tonnen) werden in den 19 Standorten der GV-Sammelzentren übernommen. Dabei habe sich die seit 2018 im Einsatz befindliche elektronische Erfassung als enormer Vorteil – sowohl für die Bürger als auch für den GV Krems – erwiesen, teilt der Verband mit.

Dank an Bevölkerung

„670 Kilogramm nur an Hausabfällen pro Einwohner zeigen in einer erschreckenden Form die enormen Auswirkungen unserer Konsumgesellschaft. Aber es zeigt auch eindrucksvoll, dass die Einwohner dieses Bezirkes sorgsam und verantwortungsvoll mit unseren Abfällen umgehen“, bilanziert GV-Obmann Walter Harauer. „Durch die Leistungen der Bevölkerung bei der Abfalltrennung bleibt uns eine Müllgebührenerhöhung für 2019 erspart. Ein großes Dankeschön dafür an die Bewohner dieses Bezirkes“, so Harauer weiter.

Hohe Qualität

„38.057 Tonnen im Jahr zu sammeln, zeigt aber auch in eindrucksvoller Form die Leistungen und die gesamte Breite der Qualität des Sammelsystems des GV Krems“, erklärt dessen Geschäftsführer Gerhard Wildpert. „Viele Zahnräder greifen hervorragend ineinander und sorgen damit für eine ausgezeichnete Abfallwirtschaft, die weit über unsere Bezirksgrenzen hinaus Anerkennung findet“ , freut sich Wildpert.


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