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LEIBEN. Die Herbstrallye im Südlichen Waldviertel steht vor einer Rückkehr in den Rennkalender 2018. Gottfried Kogler arbeitet bereits eifrig an einem Comeback der traditionsreichen Veranstaltung. Möglich macht das mitunter das Ende der Horner Herbstrallye.

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Die 37. und voraussichtlich letzte Rallye Waldviertel im Bezirk Horn ging Anfang November über die Bühne. Organisationschef Helmut Schöpf bleibt trotz der 40.000 Zuschauer an den beiden Tagen dabei: „Es war für alle Beteiligten ein emotionaler Abschluss. Aber es ist Zeit, mich von dieser Rallye zu verabschieden. Die Gründe wurden im Vorfeld hinreichend erörtert, die Unterstützung vor allem der Sponsoren, aber auch in der Region, ist leider nicht mehr gegeben, zumindest nicht in dem Maße, wie sie benötigt würde.“ Die Schotter-Rallye dürfte somit Geschichte sein.

Planung für Leiben-Rallye läuft auf Hochtouren

Das ruft die Melker auf den Plan. Allen voran Gottfried Kogler. Der Mitorganisator der bislang letzten Herbstrallye rund um Leiben im Jahr 2014 will gemeinsam mit ein paar Kollegen die Rallye in der Wachau durchführen. Mit im Boot hat er seinen Sohn Michael, der für die Streckenauswahl zuständig ist. Außerdem ist Organisator Helmut Schöpf an Bord. Gottfried Kogler, seines Zeichens Teamchef des Unior Racing Teams, will entweder am 28. Oktober einen Staatsmeisterschaftslauf abhalten oder am 22. September 2018 einen ARC-Lauf (Austrian Rallye Challenge, zweithöchste Stufe). Der ARC-Lauf ist Koglers favorisierte Variante, zumal dieser Lauf auch zum Alpe Adria Cup zählt, somit weitere Starter bringen würde.

Prolog über den Hiesberg

Den Auftakt soll in beiden Fällen ein Prolog über den Hiesberg nach Groß-Weichselbach machen. Das Fahrerlager soll am Melker Wachauring stationiert sein. Die Sonderprüfungen (SP) werden dann im Waldviertel stattfinden. Kogler erklärt gegenüber Tips: „Die Streckenauswahl für die Sonderprüfungen macht Michael. Eines ist dabei klar: Wir wollen unbedingt im Einklang mit den Anrainern die Strecken auswählen.“ Dementsprechend ist bereits eine Sonderprüfung fix: „Wir werden auf jeden Fall den Rundkurs in Jasenegg fahren, da ist nämlich die Feuerwehr schon an mich herangetreten und will unbedingt, dass wir wieder bei ihnen fahren“, freut sich Kogler über den Zuspruch aus der Bevölkerung. Die eine oder andere weitere Strecke aus dem Jahr 2014 wird ebenso dabei sein, fix ist aber noch nichts. Eines ist jedoch bereits jetzt klar: 2018 wäre es die 19. Leiben-Rallye.

Eine Frage des Geldes

Bleibt noch die Frage der Finanzierung. Kogler blickt dem relativ gelassen entgegen: „Die Rallye kostet zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Tag. Das ist machbar, zumal die Hälfte übers Startgeld hereinkommt.“ Sein optimistischer Nachsatz: „Ich mache Motorsport seit über 30 Jahren und habe Benzin im Blut. Mit meinem Netzwerk schaffe ich das.“ Koglers Zugang: Er will vor allem regionale Wirtschaftstreibende ins Boot holen.


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