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LEMBACH. Eine ohnehin arme Bevölkerung hat es erneut getroffen: Die Hurrikan-Katastrophe Anfang Oktober in Haiti, hat viele Menschen obdachlos gemacht; es fehlt an Trinkwasser, Essen und Geld für den Wiederaufbau. Daniela Pamminger von der Auslandshilfe der Caritas, die in Lembach aufgewachsen ist, ist seit gut zwei Wochen dort im Einsatz.
 

  1 / 2   Die aus Lembach stammende Daniela Pamminger ist seit gut zwei Wochen in Haiti im Einsatz. Foto: Ricus Jacometti

Schon bei dem schweren Erdbeben, das vor sechs Jahren die Insel Haiti erschüttert hat, war Daniela Pamminger vor Ort, um Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe zu leisten. Jetzt verteilt die 42-Jährige wiederum Reis, Bohnen, Mais, Zucker, Mehl und Öl. „Die Zerstörung ist enorm. Den Menschen fehlt es an Trinkwasser und sie haben oft zu wenig zu essen, weil die Felder zerstört  sind und das Vieh die Katastrophe nicht überlebt hat“, schildert Pamminger die Situation. Neben Essen verteilen die Helfer  auch Windeln, Tabs zur Trinkwasseraufbereitung und Mittel gegen Cholera.

Zu den Aufgaben der Leiterin der Auslandshilfe der Caritas gehört auch das „livelihood assessment“. „Dabei schauen wir, wie wir die Menschen unterstützen können, damit sie möglichst rasch wieder eine eigenständige Existenz aufbauen können.“ Trotz der großen Not in den zerstörten Orten ist die Nachbarschaftshilfe unglaublich groß, meint Pamminger weiter: „Obwohl ihre eigenen Hütten ärmlich und winzig sind, öffnen sie ihr Haus für Nachbarn und Freunden, die nichts mehr haben. Für mich ist es nach wie vor unvorstellbar, wie so viele Menschen in einer so  kleinen Hütte schlafen können.“

Mehr Informationen zum Hilfsprojekt auf Haiti und Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.caritas-linz.at


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