Sternsinger aus Lembach rappten in der Hofburg
LEMBACH. Königlichen Besuch empfing Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Aus ganz Österreich und aus Südtirol kamen Sternsinger nach Wien und brachten mit ihrem Gesang die Hofburg zum Klingen. Mit dabei waren auch junge Lembacher, die einen hippen Sternsinger-Rap aufführten.

Rund 40 Sternsinger brachten dem Bundespräsidenten und seiner Gattin Doris Schmidauer den Segen für das neue Jahr. Der Auftritt der Lembacher Sternsingergruppe war da etwas ganz Besonderes: Felix, Magdalena, Marlene und Daniel haben für den Empfang in der Hofburg gemeinsam mit Nicki Leitenmüller einen Auszug aus dem Sternsinger-Rap einstudiert und diesen zum Besten gegeben. Trotz anfänglicher Nervosität klappte alles wunderbar, „unsere Kinder haben mit ihrer tollen Performance überrascht und der Bundespräsident und seine Gattin kamen aus dem Staunen kaum heraus“, freut sich KJ-Regionskoordinatorin Leitenmüller. „Es ist schon eine besondere Freude, wenn man sieht, wie die Kinder mit Begeisterung im Einsatz für eine gute Sache sind und wenn man noch dazu die große Ehre hat dem Bundespräsidenten einen Besuch abzustatten.“
Hier gibt es den Sternsinger-Rap zum Nachhören.
Zu Gast bei Ö3
Für die „singing kings“ (so Van der Bellen) aus Lembach geht es gleich nochmal nach Wien: Sie sind am 5. Jänner Gast im Ö3-Studio, wo sie beim Ö3-Wecker natürlich wieder rappen werden.
Ein Fernseh-Beitrag vom Auftritt beim Bundespräsidenten ist übrigens am 6. Jänner (20 Uhr) in den Seitenblicken auf ORF 2 zu sehen.
Einsatz für eine gerechtere Welt
Mit dem Empfang würdigte der Bundespräsident den großartigen Einsatz der Sternsinger. „Es ist schön, so viele bunte, fröhliche, singfreudige und hilfsbereite junge Menschen hier bei uns in der Hofburg zu haben. Danke für euer Engagement, wir sind stolz auf euch, dass ihr Zeit, Kraft und Energie investiert, um Gutes zu tun und Spenden zu sammeln, damit die Welt fairer, gerechter, solidarischer werden kann. Bei eurem Besuch im Vatikan hat der Papst Franziskus gesagt, die Sternsinger sind Botschafter der Armen und Notleidenden. Ich bin nicht der Papst, sondern der Bundespräsident der Republik Österreich, aber ich kann mich dem nur anschließen. Danke auch an alle Begleitpersonen, an die Katholische Jungschar und an ihr Hilfswerk, die Dreikönigsaktion.“
Nach Überreichung eines weiteren Gastgeschenkes, von Dreikönigskeksen, meinte der Bundespräsident, dass er diese vor seinem Hund Kita verstecken müsse, weil dieser alles stehle.
Unterstützung notwendig
„Sternsingen bedeutet auch, die Botschaft vom Frieden für alle zu verbreiten. Dieser Friede wird konkret und wirksam, wenn wir Armut und Ausbeutung in den Entwicklungsländern bekämpfen und vom Krieg betroffenen Menschen Zuflucht gewähren. Er wird auch wirksam, wenn wir den Klimawandel aufhalten, der die Existenz so vieler Menschen bedroht“, bat Christina Pfister, Vorsitzende der Katholischen Jungschar, den Bundespräsidenten um weiteren Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Welt und für wirksamen Klimaschutz.


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