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LEMBACH. Eine kleine Wildnis ist die etwa 5.000 m2 große Fläche in der Nähe des Altenheims, die der Gemeinde gehört, aber nicht genutzt wird. Das soll sich jetzt ändern. Geplant ist nämlich, hier einen Lehr- und Schaugarten und damit Platz für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen.

Bei einem ersten Arbeitseinsatz wurde die ungenutzte Fläche auf Vordermann gebracht. Foto: Peer
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Naturschutzflächen und damit Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen, Vögel und anderes Getier sollen auf diesem zentrumsnahen Grundstück ebenso entstehen, wie Erholungsraum und Gemeinschaftsgärten. „Wir wollen keinen perfekt gepflegten Garten schaffen, sondern eine natürliche Wildnis“, verrät Willi Hopfner, auf dessen Initiative hin die brach liegende Fläche sinnvoll genutzt wird. Er will damit auch eine Möglichkeit schaffen, Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen, denn sie sind die „Umweltschützer von morgen“.

Naturschutzjugend soll entstehen

Schon lange ist es sein Bestreben, in Lembach eine Naturschutzjugend zu gründen. Bislang ist dieses Vorhaben allerdings nicht gelungen. „Mit diesen Experimentierflächen ist die Idee einer Naturschutzjugend wieder neu aufgeflammt“, freut sich Hopfner und denkt an das Aufstellen von Bienenstöcken und Nistkästen, an die Anlegung von Obst- und Gemüseflächen und die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Viele Ideen

Mitstreiter hat er bereits gefunden – nicht nur im Vorstand des Lebensraums Donau-Ameisberg, sondern auch bei der Landjugend Putzleinsdorf. Maria Peer, Studentin für Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der Boku Wien, berichtet: „Bei einem ersten Arbeitseinsatz haben wir die Bevölkerung eingeladen, mit uns die Flächen zu mähen, Äpfel zu klauben und sich einen Überblick zu verschaffen. Viele Ideen für die zukünftige Nutzung sind entstanden“, nennt sie eine Trockensteinmauer, einen Obstgarten mit alten Sorten, wetterbeständige Hängematten, Grillplatz, Lehrpfad, Insektenweide, Nachhochbeete oder die Nutzung als „Grünes Klassenzimmer“.

Mithelfer sind willkommen

Was das Projekt jetzt braucht, sind motivierte Bürger, die ehrenamtlich die Ärmel hochkrempeln und mithelfen wollen. Gesucht sind außerdem fachkundige Personen zur Leitung einer Jugendgruppe. Interessierte können sich bei Willi Hopfner melden (Tel. 0699/8197 8539).


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