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Gemeinde Lembach und Mauracherhof haben sich im Umweltbereich besonders verdient gemacht
LEMBACH/SARLEINSBACH. Oberösterreichs beispielgebende Entwicklung im Umweltbereich ist vor allem auch den Akteuren vor Ort zu verdanken. Im Bezirk Rohrbach haben sich die Gemeinde Lembach und die Bio-Hofbäckerei Mauracher als Pioniere hervorgetan – sie wurden deshalb mit dem Ökostar 2015 ausgezeichnet.

Der Umweltpreis, den Grüne-Landesrat Rudi Anschober im ganzen Land verteilt, soll Dankeschön sein und gleichzeitig Anregung zur Nachahmung geben. „Oberösterreich ist weltweit eine der Top-Regionen bei der Energiewende, wir haben auch 2014 einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Aber viel ist auch noch zu tun“, sagt Anschober. Und dazu brauche es Menschen, die vor Ort die Idee weitertreiben. So wie es in Lembach in besonderem Maße passiert: Sonnenschulen, gleich zwölf Klimabündnisbetriebe, eine Solartankstelle, das Nahwärmenetz oder die Teilnahme an vielen Netzwerken sind nur einige Beispiele für gelebten Klimaschutz. Außerdem gehen von diesem „Nachhaltigkeitsmotor der Region“ viele gemeindeübergreifende Impulse aus. „Es freut uns natürlich, dass unser Bemühen gesehen und geschätzt wird“, freute sich der Energiebeauftragte der Gemeinde, Willi Hopfner, bei der Verleihung. Der Preis ist mit 2000 Euro verbunden, die wiederum für ökologische Maßnahmen verwendet werden. Bio von der Ähre bis zum Brot Der zweite Ökostar ging an die Bio-Hofbäckerei Mauracher in Sarleinsbach, die seit 1980 nach Bio-Standard geführt wird. Das Getreide wird in der eigenen Landwirtschaft gesät, geerntet, direkt am Hof gemahlen und verarbeitet. Die Backöfen werden mit Holz aus den eigenen Wäldern beheizt und die Familie Eder setzt immer weitere Schritte zu einem vollständigen Kreislauf und optimalen Ressourceneinsatz. Die Bezirkssieger gehen auch noch ins Rennen um den Landessieg.


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