Mit dem Rad von Leopoldschlag nach Leipzig
LEOPOLDSCHLAG. Mit dem Rad starteten sechs Carbonis (Radteam Leopoldschlag) von ihrer Heimatgemeinde aus Richtung Leipzig.

Die erste Etappe endete nach 151,5 Kilometern und rund 2000 Höhenmetern in Tschechien. Am nächsten Tag starteten die Radler in Richtung Pilsen die zweite kräfteraubende Etappe. Wieder entpuppte sich dieser Streckenabschnitt als ein Wellental. Pilsen wurde schnell passiert und über Karlsbad erreichten sie die Ausläufer des Erzgebirges. Müde aber sehr zufrieden wurde nach 147 Kilometern und wieder rund 2000 Höhenmetern im Hotel der Tag gemütlich bei einem Bier beendet!
Auf zur deutschen Grenze
Frisch und munter genossen die sechs Carbonis am nächsten Tag die Talabfahrt zur deutschen Grenze (Johanngeorgenstadt). Im Nu hatten sie das Erzgebirge durchquert und ihr Ziel Leipzig kam in greifbare Nähe. In Lippendorf radelten sie noch an diversen Kraftwerken vorbei, bis sie schlussendlich die Ortstafel Leipzig erreichten.
Nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour in Leipzig ging es auf die nächsten 162 Kilometer: Die Rückreise über Chemnitz nach Litvinov stand bevor. Kurz vor Litvinov, in Olbernhau (Stadt der sieben Täler) wurde die Grenze zur tschechischen Republik überfahren.
Über Tschechien zurück in die Heimat
Die Königstappe mit 173 Kilomtern und knappen 2600 Höhenmetern stand den Radlern aber noch bevor. Das anfangs relativ flache Gelände wurde rasch durchquert und in Kladno begann abermals ein Wellental durch Nordböhmen. Knapp an Prag vorbei erreichten die Sechs hungrig und ausgelaugt den Orlik-Stausee. Die 145 Kilometer lange und mit 1600 Höhenmetern gespickte Schlussetappe führte die Leopoldschläger über Budweis nach Kaplice und zurück in ihre Heimat.
Sportlich und konditionell verlangte die Tour den sechs Sportlern Einiges ab, es wurde jedoch auch auf Spaß und Heiterkeit keinesfalls verzichtet Alle Carbonis kamen gesund, unverletzt und ohne größere Pannen, glücklich und sehr zufrieden in Leopoldschlag an. Die nächste Tour ist bereits in der Planungsphase!


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