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Leserartikel Bianca Padinger, 21.08.2020 08:15

HÖRSCHING/BEZIRK. Zur schnelleren Identifikation der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten und der Erhöhung der Testkapazität hat Landeshauptmann Thomas Stelzer im Juli Assistenz durch das Bundesheer eingefordert.

Einige Kameraden beim Kontaktmanagement in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land Foto: Bundesheer
  1 / 3   Einige Kameraden beim Kontaktmanagement in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land Foto: Bundesheer

Eingeteilt in zwei Schichten, täglich von Montag bis Sonntag, unterstützen die Soldaten den Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land bei der Nachverfolgung der Kontakte von positiv getesteten Personen. Am Telefon ist ein Fragenkatalog abzuarbeiten, auf dessen Basis entschieden wird, ob die Kontaktperson auch getestet oder unter Quarantäne gestellt werden muss. Entscheidend dabei ist, wie lange der Kontakt dauerte, der Raum geschlossen oder offen war, und ob die Personen einen Mund-Nasen-Schutz trugen.

Eine der Soldatinnen ist die Militärmusikerin Simone J. aus Ried, die mit fünf weiteren Kameraden die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land beim Kontaktmanagement von Covid-Infizierten unterstützt.

Telefon statt Militärmusik

„Meine Dienstzeit bei der Militärmusik habe ich mir anders vorgestellt. Als Musikerin habe ich mich gemeldet, bin Anfang August 2019 eingerückt und bleibe voraussichtlich bis August 2021. Als Soldatin ist es mir aber klar, dass auch rein militärische Aufgaben dazugehören. So war ich bereits im April im Assistenzeinsatz in Schärding an der Grenze zu Deutschland“, so die Soldatin.

Auch in den Bezirkshauptmannschaften Wels-Land, Urfahr-Umgebung, Perg und Vöcklabruck wurden Soldaten der vierten Panzergrenadierbrigade und der Heeresunteroffiziersakademie eingeteilt.


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