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ANSFELDEN. Die kanadische Goldrute ist ein problematischer Neophyt. Als Pionierpflanze siedelt sie sich gerne auf Brachflächen und Magerwiesen an. Davon betroffen ist auch der Hochwasserschutzdamm entlang der Krems und Traun in Ansfelden. Die Goldrute breitet sich dort nämlich neuerdings rasant aus.

Maria Foisner bei der Entsorgung der kanadischen Goldrute (Foto: Die Grünen Ansfelden)
  1 / 2   Maria Foisner bei der Entsorgung der kanadischen Goldrute (Foto: Die Grünen Ansfelden)

So schön die Pflanze auch blüht - die Grünen Ansfelden sind von der Pflanze trotzdem nicht begeistert. Denn der Hochwasser-Schutzdamm beherbergt ein typisches Magerwiesen Pflanzenensemble. Bis zu 60 verschiedene Gräser und Kräuter finden sich hier und diese bunte Pflanzenvielfalt bewirkt einen enormen Tierreichtum.Dabei stellt die kanadische Goldrute einen gewaltigen Störfaktor dar. Sie bildet große Kolonien und verdrängt über kurz oder lang die heimischen, lichtliebenden Pflanzen. Ein einziger Goldruten-Stängel kann 19.000 Samen produzieren.Die Grünen Ansfelden starteten eine Aktion, bei der sie Scheibtruhe für Scheibtruhe ausgerissene Goldruten entsorgten. Dies soll nun mehrmals im Jahr wiederholt werden. „Ausrotten ist sowieso nicht möglich und die Arbeit schweißtreibend. Aber wir müssen die Ausbreitung in Grenzen halten um die Biodiversität bei Pflanzen und Tieren am Hochwasser-Schutzdamm zu erhalten“, so die Ansfeldner Grünen.


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