Dienstag 11. Juni 2024
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LEONDING/NEUHOFEN/WILHERING. Im Kindergarten Neuhofen sowie in den Volksschulen Hart und Wilhering wurden KlimaAcker angelegt. Dabei lernen die Kinder viele Kräuter kennen.

Die Kinder vom Kindergarten Regenbogenweg in Neuhofen erforschten die Kräuter mit allen Sinnen. (Foto: Kindergarten Neuhofen)
photo_library Die Kinder vom Kindergarten Regenbogenweg in Neuhofen erforschten die Kräuter mit allen Sinnen. (Foto: Kindergarten Neuhofen)

Das Projekt KlimaAcker wird vom Klimabündnis Oberösterreich mit Unterstützung vom Land OÖ umgesetzt. Heuer dürfen sich 16 Bildungseinrichtungen über diesen besonderen Garten freuen. „Ein KlimaAcker ist ein besonders bunter und artenreicher Schulgarten voller verschiedener Kräuter und essbaren Blüten, einer Naschhecke, sogar einem Obstbaum und natürlich voller lebensfroher Kinder, die den KlimaAcker selbst gestalten und als Lernraum regelmäßig nutzen können“, erklärt Gerlinde Larndorfer-Armbruster vom Klimabündnis OÖ. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Themen Boden, Klimawandel und Klimawandelanpassung im Alltag – natürlich angepasst an alle Altersstufen und spezifisch für jede Bildungseinrichtung.

Ein KlimaAcker wurde im Kindergarten Neuhofen sowie in den Volksschulen Hart und Wilhering angelegt. Bis zu 50 Stück Kräuter, davon 30 verschiedene Sorten lernten die Kinder dabei hautnah kennen. Nachdem die Kräuter frisch gepflanzt in den Schulgärten gedeihen, können sie vor den Ferien schon fleißig genascht, bewundert und verarbeitet werden.

Begeisterung beim Graben und Einpflanzen

„Die Kinder vom Kindergarten Regenbogenweg in Neuhofen haben mit allen Sinnen die Kräuter erforscht und kennengelernt und waren mit Begeisterung am Graben und Einpflanzen“, erzählt Renate Fußthaler vom Klimabündnis OÖ. Auch im Innenhof der Volksschule Hart in Leonding wurde ein Kräuterbeet angelegt.

Die Volksschule Wilhering setzt heuer den Schwerpunkt „Klima und Nachhaltigkeit“. „Unsere Schule nahm an den Projekten Hui statt Pfui, Klimameilen, Ugotchi, Erdäpfelpyramide und KlimaAcker teil“, berichtet Ute Heisler-Wöß, Direktorin der VS Wilhering: „Weiters haben wir seit den Semesterferien eine Wurmkiste. Die Würmer zersetzen unseren Biomüll und wir geben den produzierten Wurmhumus in unser Hochbeet.“

Zweiter Teil im Herbst

Im Herbst besucht dann das KlimaAcker-Team die Schulen erneut und legt mit den Kindern zusätzlich zum Kräuter- und Gemüsebeet noch eine Naschhecke oder eine Klimahecke an, pflanzt einen Apfelbaum und vermittelt dabei die Themen Klimawandel und Klimaschutz.


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