ANSFELDEN. Ein Klassenzimmer der besonderen Art erlebten die Schüler der MS 2 Haid am 9. April: Der „Energy Trailer“, ein mobiles Energielabor der FH Wieselburg, machte im Rahmen einer Tour durch die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Traun-Kremstal Station an der Schule. Ziel war es, erneuerbare Energien und das Stromnetz verständlich und greifbar zu machen.

Nach einem kurzen Theorie-Teil ging es vor allem ums Ausprobieren. An mehreren Stationen testeten die Jugendlichen, wie ein Stromnetz stabil gehalten wird, wie viel Kraft notwendig ist, um selbst Strom zu erzeugen, oder wie sich ein Windrad mithilfe von Sonnenenergie in Bewegung setzen lässt. Dabei wurde deutlich: Strom entsteht nicht einfach „aus der Steckdose“, sondern ist das Ergebnis komplexer Prozesse.
Direktorin Martha Mann sieht darin einen wichtigen Zugang für den Unterricht: „Mir als Schulleiterin ist es wichtig, dass sich unsere Schüler mit erneuerbaren Energien auseinandersetzen und ein Verständnis für nachhaltige, technologische Lösungen entwickeln.“
Auch Bürgermeister Christian Partoll nutzte die Gelegenheit für einen Besuch und betonte den Wert solcher Initiativen: „Den Jugendlichen wurde dabei auf anschauliche Weise eine Einführung in die Energiegewinnung sowie in zukunftsweisende Lösungen geboten. Solche Einblicke sind nicht nur lehrreich, sondern regen auch dazu an, das eigene Verhalten im Sinne der Nachhaltigkeit bewusst zu hinterfragen und anzupassen.“
Der Energy Trailer tourte von 7. bis 9. April durch die Region und machte neben Haid auch Halt an Schulen in Neuhofen und Traun.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden