Zwei Gemeinden setzen auf Sonnenstrom entlang der B139
ANSFELDEN/PUCKING. Ansfelden und Pucking treiben gemeinsam ein groß angelegtes Energieprojekt voran. Entlang der B139 Neu entsteht auf rund 21 Hektar der „Energiepark Ansfelden/Haid“ in Kombination mit dem Projekt „Agri-PV Pucking Hasenufer“. Mit einer Leistung von rund 22 Megawatt Peak sollen künftig jährlich etwa 22 Gigawattstunden Strom erzeugt werden – genug für mehr als 7.600 Haushalte.

Die Anlage wird durch ein Batteriespeichersystem ergänzt, das die Nutzung des erzeugten Stroms flexibler machen und die regionale Versorgung stärken soll. Möglich wurde das Projekt durch die Neugestaltung der B139, wodurch bislang wenig genutzte Flächen erschlossen werden konnten.
„Mit diesem neuen Projekt kommen wir unseren Verpflichtungen für Agri-PV dort nach, wo die Flächen keine großen Einschnitte in Ortsbild oder Landwirtschaft bedeuten“, erklären die Bürgermeister Christian Partoll und Thomas Altof. Landschaftlich sensible Gebiete und Wohnräume würden bewusst geschont.
Die Flächen gelten als wenig ertragreich und waren bisher großteils brachliegend. Eine landwirtschaftliche Nutzung bleibt dennoch möglich: Die Module werden aufgeständert montiert, sodass darunter weiterhin gewirtschaftet oder beweidet werden kann. Gleichzeitig soll ein ökologisches Konzept mit Blühstreifen und Grünflächen die Biodiversität fördern.
Auch die regionale Nutzung des Stroms ist vorgesehen. Durch die Nähe zum Umspannwerk Traun/Pucking kann die Energie effizient eingespeist und über lokale Energiegemeinschaften verteilt werden.
„Der Energiepark zeigt, dass sich Energieerzeugung und verantwortungsvoller Umgang mit Natur gut verbinden lassen“, so die beiden Bürgermeister.


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