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ÖGJ-Jugendbetreuer als wichtige Anlaufstelle bei Mobbing im Internet

Leserartikel Bianca Padinger, 28.02.2020 08:15

BEZIRK LINZ-LAND. Mit der tagtäglichen online-Kommunikation über soziale Netzwerke, WhatsApp und Co., steigt die Gefahr von Cybermobbing. Um Betroffenen zu helfen, bieten die ÖGJ-Jugendzentren im Bezirk Praxisworkshops für Jugendliche an.

Die ÖGJ-JUZ-Leiter bei der Fortbildung zum aktuellen Thema „Cybermobbing“ Foto: JCUV
  1 / 2   Die ÖGJ-JUZ-Leiter bei der Fortbildung zum aktuellen Thema „Cybermobbing“ Foto: JCUV

Das Internet ist aus dem Alltag von Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. Damit geht auch einher, dass immer mehr Nutzer regelmäßig mit Cybermobbing, also Mobbing in digitalen Medien, konfrontiert sind und Hilfe benötigen. Eine wichtige und vertrauensvolle Anlaufstelle sind hierbei die Jugendzentren der ÖGJ, die im Bezirk beispielsweise in Neuhofen, Leonding, Hörsching und Kirchberg-Thening zu finden sind.

„Cybermobbing muss man nicht hinnehmen. Es gibt professionelle Hilfe für Betroffene und immer einen Ausweg“, ist Kurt Winter, Geschäftsführer des OÖ JCUV, überzeugt. Um den Jugendlichen in solch einer Situation noch besser helfen zu können, organisierte der OÖ JCUV, der Betreiber der 14 ÖGJ-Jugendzentren, eine Fortbildung zu dem Thema. Der Inhalt der Workshops reichte von der Frage „Was ist Mobbing?“, den Rollen von Tätern und Opfern bis hin zu konkreten Strategien gegen Cybermobbing.

Schnelle Hilfe für Betroffene

„Ziel des Workshops war ein grundlegendes Verständnis für die Problematik und wie dieses Phänomen für die betroffenen Jugendlichen auftritt. Durch unseren guten Kontakt mit Hilfeeinrichtungen können wir den Jugendlichen unkompliziert weitere Hilfe zukommen lassen“, erklärt Stefan Reichl, Leiter des OÖ Jugendcenter-Unterstützungsvereins.


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