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ANSFELDEN. Jürgen Hemetsberger und Mike Mühlgrabner von der Firma „Solarbuddys“ sind wahre Photovoltaik-Profis. Die beiden haben sich die Mühe gemacht und den Nutzen von Solarpanelen errechnet, die man entlang der Autobahn für die Stromerzeugung errichten könnte.

Vizebürgermeister Christian Partoll, Jürgen Hemetsberger und Mike Mühlgrabner (Foto: FPÖ)
Vizebürgermeister Christian Partoll, Jürgen Hemetsberger und Mike Mühlgrabner (Foto: FPÖ)

So könnte man bei einer Überdachung auf einer Länge von einem Kilometer mehr als 254 Tonnen Co2 pro Jahr einsparen. Nicht viel weniger wäre es mit der Montage auf den in Richtung Süden ausgerichteten Lärmschutzwänden. Erst kürzlich schlug der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein vor, ein Solarkraftwerk über der Autobahn A7 zu errichten. Angetan von dieser Idee zeigt sich nun auch Ansfeldens Vizebürgermeister Christian Partoll (FPÖ): „Auch bei uns in Ansfelden sind solche Ideen und Überlegungen, die Autobahn bzw. die Lärmschutzwände als Solarstromerzeuger zu nutzen, nichts Neues. Gefehlt hat es bisher jedoch immer an einem starken Partner, der dies auch gemeinsam mit uns umsetzen kann.“ Partoll glaubt, diesen nun mit Vizebürgermeister Hein und der Stadt Linz samt deren Betrieben gefunden zu haben. „Die A7 grenzt beim Knoten Linz direkt an die A1 bei Ansfelden. Alleine an den neuen – bis zu sieben Meter hohen – Lärmschutzwänden wäre hier genug Platz für Photovoltaik. Außerdem sind mit dem Neubau des Knotens Haid-Traun auch noch weitere Lärmschutzwände geplant.“

Berechnungen der Solarbuddys machen Mut

„Es ist wichtig, Flächen wie Autobahnen für die Stationierung solcher Anlagen zu finden, um diese nicht auf der ‚grünen Wiese‘ errichten zu müssen. Es gilt dabei, jedenfalls eine weitere Bodenversiegelung zu verhindern. Entlang des Autobahnknotens Linz könnte man mit Hilfe des Landes und Bundes ein europaweit vorzeigbares Projekt entstehen lassen, das zudem tausende Haushalte im Großraum Linz mit Sonnenstrom versorgen würde. Bei einer Energieleistung von nur drei Gigawatt pro Jahr könnten rund 1.000 durchschnittliche Drei-Personenhaushalte versorgt werden“, sind sich die beiden Politiker einig.


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